B E R U F E B I L D E R in der Wirtschaftswoche: StartUps – wenn Frauen gründen – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

B E R U F E B I L D E R in der Wirtschaftswoche: StartUps – wenn Frauen gründen



StartUps sind gerade in aller Munde, in Journalistenkreisen werden Medien-StartUps heftig diskutiert. Nur wenn Frauen gründen, scheint das immer noch etwas besonderes zu sein – findet zumindest @Julian Heck – und hat auch B E R U F E B I L D E R zitiert.

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Hier schreibt für Sie: Simone Janson spricht in der ARD, schreibt für DIE WELT & t3n, macht B E R U F E B I L D E… Profil

Gründen mit einer Portion Selbstbewusstsein

Für seinen Beitrag Medien-StartUps – Wenn Frauen gründen in der Online-Ausgabe der Wirtschaftswoche hat Julian Heck mich über meine Erfahrung als Frau und Gründerin im Medienbereich interviewt. Über B E R U F E B I L D E R . D E schreibt er:

„Dass dazu eine Portion Selbstbewusstsein gehört, weiß Simone Janson ganz genau. Sie betreibt mit Berufebilder ein Portal für Bildungs- und Karrierethemen – ein Bereich, der nicht unbedingt als typisch für Frauen gilt.“

Frauentypische Branche?

Mir war bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht klar, dass ich in einem Frauen-untypischen Bereich arbeite. Aber tatsächlich, die meisten Job- & HR-Blogs werden von Männern geführt, auch wenn mir einige wenige weibliche Beispiele einfallen.

Wenn ich mir das Aufheben so anschaue, das momentan um StartUps und Existenzgründung gemacht wird, denke ich manchmal, ich war einfach 10 Jahre zur früh dran. Heute, so scheint es, würde mir der Schritt in die Selbständigkeit dank diverser Vorbilder viel leichter fallen.

Gründerinnen brauchen Vorbilder

Oder erscheint mir das heute nur so, weil ich einfach besser vernetzt bin? Die Aufmerksamkeit, die vor allem weibliche Gründer erfahren, legt anderes nahe. Ausgelöst vielleicht auch in jüngster Zeit durch den Hype um Edition F. Und Julian Heck zitiert Fillmore-Gründerin Elisabeth Oberndorfer mit den Worten:

„Wenn du als Frau in der Digitalbranche was eigenes machst, wirst du gleich mal wahrgenommen“

Und auch die Fördermöglichkeiten für weibliche Gründer, die Heck in seinem Beitrag auflistet, legt nahe: Hier wird viel eher etwas für Frauen getan. Auch wenn gerade die StartUp-Förderung häufig nur ein Deckmäntelchen ist.

StartUp als Flucht?

Es gibt da übrigens auch anderslautende Meinungen. Vor einiger Zeit las ich im Manager Magazin den Beitrag von Elke Holst, Forschungsdirektorin beim DIW, die vor der Selbständigkeitsfalle warnte: Als Frauen, die sich selbständig machen, um der Glasdecke in Unternehmen zu entgehen – und dann doch wieder an die Glasdecke stoßen würden und dabei zu wenig verdienen.

In einer anderen Studie stellte das DIW Berlin fest, dass viele Frauen Solo-Selbständige sind, die oft nur geringe Einkommen erzielen; und das trotz des in der Gruppe der Solo-Selbstständigen über dem Durchschnitt liegenden Qualifikationsniveaus. Viele haben einen Hochschulabschluss. Deshalb sollte der Imperativ lauten: „Don’t forget the glass ceiling“! Denn die Strukturen in Unternehmen setzen sich in der Selbständigkeit fort.

Bitte keine Jammerzirkel!

Darüber kann man geteilter Meinung sein: Ich kenne auch diese Beispiele von Frauen, die sich gerade als Selbständige nur deshalb über Wasser halten können, weil der der Ehemann gut verdient. Und die deshalb zu erstaunlich niedrigen Preisen arbeiten können – was aber in vielen Branchen stillschweigend sogar erwartet wird.

Heike Scholz von mobile zeitgeist rät in dem Beitrag daher Frauen, sich von geschlossenen Jammerzirkeln fernzuhalten, während Maren Heltsche von Rosegarden gerade von speziellen Veranstaltungen profitiert.

Abschied vom Klischee

Das zeigt auch: DIE typisch weibliche Gründerin gibt es nicht. Auch unter Frauen gibt es große Unterschiede was Meinungen und Vorgehen angeht. Vielleicht sollte man sich daher einfach mal von „liebgewonnen“ Klischees verabschieden.

Immerhin positiv, wenn Julian Heck am Ende über Gründerinnen zu dem Schluss kommt: Frauen, die diesen Schritt wagen, bereuen ihn selten.

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