Traumjob mit Marktgarantie – Teil 8: Best Practice-Beispiel


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25.03.2015 113 Leser 4 Debatten 432 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 46 Sekunden
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Um Ihnen diesen ausgewogenen Weg auch praktisch zu erläutern, schildern wir Ihnen einen Praxisfall. So werden Sie einen besseren Zugang zur Systematik und Vorgehensweise erhalten.

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Das Beispiel

Einige Leser meiner Publikationen fragen mich manchmal, ob sie die vorgestellten Teilnehmer der Praxisfälle kontaktieren können. Sie erkennen Gemeinsamkeiten und würden sich gerne mit der Person in einem sozialen Netzwerk verbinden.

Das ist naheliegend und ich verbinde gerne passende Kunden untereinander, das Einverständnis beider Personen vorausgesetzt. Im Falle von Carsten J. Graf ist das jedoch nicht möglich. Carsten ist eine Person, die sich aus Merkmalen von gleich vier real existierenden Kunden zusammensetzt.

Umziehen oder bleiben?

Carsten kontaktierte mich, als er von seinem Arbeitgeber eine Zusage für ein klassisches Outplacement erhalten hatte. Der 45 Jahre alte Diplom-Ingenieur und Familienvater war zum Zeitpunkt seiner Vereinbarung fast zwanzig Jahre im Unternehmen und hatte zuletzt eine Abteilung geleitet.

Ihm waren die Überlegungen der Geschäftsleitung, die Abteilung ins Ausland zu verlagern, schon länger bekannt gewesen. Der Gedanke an einen Umzug nach Südfrankreich bereitete seiner Familie und ihm Kopfzerbrechen. Für seine Frau hätte ein Umzug das vorläufige Ende ihrer beruflichen Karriere bedeutet.

Leben unter der Lupe

So entschied er sich dafür, alles in seinem Leben einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Seine ursprüngliche Berufswahl war nämlich eine einseitige und weitgehend von außen gesteuerte Entscheidung gewesen.

Die Komponente Work, also die auf Einkommen, Leistung und Effektivität ausgerichteten Kräfte, wurden schon in Schulzeit und Studium vordergründig gepflegt. Es entsprach bis dahin auch seinem Rollenverständnis, dass er in erster Linie eine Berufs- und Studienwahl zu treffen hatte, die seinem Männerbild entsprach.

„Für mich war es immer wichtig, dass ich mit meinem Beruf Geld verdienen kann. Ich wollte Familie, und mir war klar, dass meine Frau für die Erziehung der Kinder da ist.“

Typischer Werdegang

Carsten war zu diesem Zeitpunkt sehr stolz auf das erreichte Arbeitsergebnis, und es war in der Übung der Standortbestimmung ablesbar. In den Aufbaujahren geht es für Männer im Wesentlichen um die wichtigen Marktkriterien, die Carsten exzellent beherrschte. Doch hatte er eine Komponente seiner Berufung besonders betont und ein eher unausgewogenes Selbstbild kultiviert.

Als seine Kinder erste eigene Wege gingen, entwickelte seine Frau eine eigene und neue berufliche Perspektive. Bisher war seine Frau der Mensch gewesen, der ihn bei seinem beruflichen Fortkommen den Rücken gestärkt hatte. Zusätzlich schützte sie ihn vor den Sorgen der Kinder und managte den Haushalt. In der Übung, die ich Ihnen im folgenden Teil vorstellen werde, erreichte Carsten in den beiden anderen Komponenten daher sehr niedrige Punktzahlen.

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