Rechts-Hilfe bei Flugausfällen & Verspätungen: Das Verbraucherschutz-StartUp – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Rechts-Hilfe bei Flugausfällen & Verspätungen: Das Verbraucherschutz-StartUp



Während Unternehmen wie Uber oder Facebook wegen ihrer Profitgier in der Kritik stehen, zeigt der Österreicher Andreas Sernetz, dass sich ein privatwirtschaftliches Unternehmen (hier ein Werbevideo) auf für den Verbraucherschutz einsetzen kann.


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Gut sein & Profit machen?

Verbraucherschutz ist in Deutschland traditionell eher etwas für Verbände und gemeinnützige Organisationen.

Auf der anderen Seite stehen, so die Denke, die bösen, kapitalistischen Unternehmen, zu denen eben auch an Profit orientierte StartUps gehören. Wer sich für andere einsetzt, darf eben nichts verdienen.

StartUp für Fluggastrechte

Die Österreicher Andreas Sernetz und Michael Flandorfer haben mit ihrer Idee FairPlane gezeigt, dass es auch anders geht: Sie haben ein Unternehmen gegründet, das sich für Fluggastrechte stark macht – und daran auch verdient. Aber nur im Erfolgsfall.

Und das geht so: Auf der Plattform FairPlane.de können Flugpassagiere ihre Ausgleichsansprüche gegenüber Fluglinien geltend machen. Diese Ansprüche entstehen durch Flugverspätungen von mehr als drei Stunden, Flugannullierungen oder überbuchte Flüge.

Kompetenzen gebündelt

FairPlane bündelt Ausgleichsansprüche und übergibt diese an erfahrene und spezialisierte Anwälte für Reiserecht. Zu diesem Zweck arbeitet das Unternehmen mit internationalen Anwalts-Netzwerken, Verbraucherschutz-Verbänden und Versicherungen zusammen.

Im Prinzip bietet FairPlane also nichts anderes als eine Vernetzung von Experten, die dem Fluggast helfen, zu seinem Recht zu kommen – gerade auch dann, wenn der Adressat der Klage im Ausland sitzt und damit für Otto-Normal-Bürger unerreichbar scheint.

Genial einfach & kundenfreundlich

Das ist so einfach wie genial, denn für den einzelnen Fluggast wird der langwierige Klageweg so zum  bequemen Spaziergang. Die Erfolgsquote der von FairPlane vertretenen Fälle liegt bei rund 85 Prozent.

Und er hat nichtmal ein Kostenrisiko dabei: Das Unternehmen übernimmt alle Anwalts- und eventuelle Gerichtskosten. FairPlane verlangt keine Bearbeitungsgebühren, sondern ein rein erfolgsbasiertes Honorar von 24,5 Prozent (zzgl. gesetzlicher MwSt.) der tatsächlich geleisteten Ausgleichszahlung.

Hoher Nutzwert für den Kunden

Den Erfolg der Geschäftsidee garantiert dabei ihr hoher Nutzwert, gerade in Deutschland. FairPlane zählte allein 2014 für Deutschland 13 Arbeitskämpfe – von Warnstreiks an einzelnen Flughäfen bis hin zu deutschlandweiten Streiks ganzer Airlines.

Zum Vergleich: In Griechenland kam es im gleichen Zeitraum lediglich zu zwei Arbeitsniederlegungen – Ende Januar 2014 ein Fluglotsenstreik sowie Ende November ein Generalstreik, bei dem der gesamte Luftraum gesperrt wurde.

In Frankreich hatten Fluggäste 2014 mit den Auswirkungen von fünf Arbeitsniederlegungen zu kämpfen. Italien verzeichnete sechs Streiks. Auf der Apenninenhalbinsel waren besonders die Fluglotsen streikwütig, die für vier Arbeitskämpfe verantwortlich waren. In Frankreich war Air France zweifach betroffen. Beide Male streikten dort im September die Piloten.

Mehrfach ausgezeichnet

Im März 2013 zeichnete der Travel Industry Club (TIC) FairPlane beim bundesweiten Wettbewerb „Best Practice Award“ als eines der drei innovativsten Unternehmen der deutschen Reiseindustrie aus.

Im Juni 2013 gewann FairPlane beim renommierten „Sprungbrett“-Award des Verbands Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) in der Kategorie „Established“.

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