Die perfekte Rede – 4/4: Prägnante Metaphern


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03.09.2015 2012 Leser 7 Debatten 429 Wörter Lesezeit: 3 Minuten, 53 Sekunden

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In der Kürze liegt die Würze und Metaphern machen Reden anschaulicher. In der Kombination kommen dabei prägnante Metaphern heraus. Ein ideales Stilmittel.

Wie wirken Stilmittel?

Wenn wir eine Botschaft an den Mann oder die Frau bringen wollen, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese etwas eingängiger zu gestalten:

Zum einen verleihen wir ihr durch Kürze die richtige Würze. Und wichtige Dinge können wir durch Metaphern noch verdeutlichen.

Prägnanz erzeugen durch Kürze

Prägnanz erzeugen wir, wenn wir uns auf das Wesentliche beschränken: kurze Sätze, knackige Formulierungen, plakative Aussagen. Auch hier spart das Zuhörer-Gehirn wieder Energie und erfreut sich an der Effizienz der Rede.

Gießen Sie vor allem Ihre zentralen Botschaften in kurze und knackige Slogans. Dadurch hat diese Botschaft eine hohe Wahrscheinlichkeit, wohlwollend aufgenommen zu werden, vor allem von Menschen im Publikum, die hohen Wert auf Knappheit, Klarheit und Kürze legen.

Brevitas – knackige Slogans sorgen für Wirkung

Dieses rhetorische Prinzip wird »Brevitas« genannt und eignet sich hervorragend, um Ihre zentralen Botschaften in kurze und knackige Slogans zu gießen.

  • Imperativ/Slogan: Ein Slogan oder Imperativ ist in der Rhetorik ein einprägsamer Spruch oder Satz. Durch die Prägnanz und Kürze, aber auch durch die Wiederholung in Ihrer Präsentation sorgt ein Imperativ oder Slogan für Sicherheit durch Wiedererkennung, Verständlichkeit durch Kürze sowie Besonderheit durch Einzigartigkeit. Verpacken Sie vor allem Ihre zentrale These.
  • Anakoluth: Satzabbruch. Sie lassen Ihr Argument in der Schwebe. Regt die Fantasie Ihres Gesprächspartners an.

Verdeutlichen durch Metaphern

Vergleiche, Analogien und Metaphern sind hilfreich beim Verstehen. Sie sind Strukturen, um Dinge auf der Basis von Vorhandenem zu verstehen und zu verknüpfen (das Neue ist so ähnlich wie das Bekannte/das Neue entspricht dem Bekannten so: …).

Wichtig ist, die Vergleiche in der Lebenswelt der Zuhörer zu suchen. Was wir in frühester Kindheit lernen, wird zum Fundament für weiteres Lernen. Neuer Stoff muss an vorhandenes Wissen angeknüpft werden. Nur so kann ein stabiles Wissensnetz entstehen.

Ergebnisse der Aufmerksamkeitsforschung

Die Aufmerksamkeitsforschung kann belegen, dass nichts unsere Aufmerksamkeit so fesselt wie menschliche Gesichter. Das Belebte fasziniert uns mehr als das Unbelebte, das Bewegte mehr als das Starre, das Konkrete mehr als das Abstrakte.

Dieses Prinzip macht sich die rhetorische Figur zunutze, die Eigenschaften belebter Wesen auf unbelebte Objekte überträgt, die Personifizierung. Dadurch wird ein Vortrag anschaulich, originell und dynamisch.

Rhetorische Figuren

  • Metapher: Die Metapher hat die Funktion, etwas durch etwas anderes zu ersetzen. Metaphern machen ein Thema einleuchtend.
  • Analogie: Suchen Sie sich passende Beispiele und Sachverhalte, die jeder kennt, mit denen Sie Ihr schwieriges Thema »gleichsetzen« können nach dem Muster: A verhält sich zu B wie C zu D.
  • Personifizierung: Bei der Personifizierung werden Gegenstände lebendig. Ihre Argumentation wird viel anschaulicher, amüsanter und dynamischer.
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