Als Mutter ausgeglichen zum Erfolg: Dauergrinsen zum Dauerstress?

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10.03.2015 258 Leser 10 Debatten 439 Wörter Lesezeit: 3 Minuten, 53 Sekunden

Ich gehöre zwar nicht zur Zielgruppe des heute rezensierten Buches – finde es aber dennoch überaus lesenswert: Ein Handbuch für berufstätige Frauen, das die Frage aufwirft, ob man berufstätige Mutter auch noch glücklich sein kann. Die Autorinnen von „Happy working Mama“ halten dagegen: Man kann nicht nur, man muss sogar glücklich sein! Gründe gibt es viele.

Dauergrinsen zum Dauerstress?

Der Wichtigste: Wer nicht ausgeglichen ist, kriegt den Job nicht hin: Nur glückliche Mütter kriegen die enormen Anforderungen auf die Reihe, die aus der Dreifachbelastung Mutter, Haushalt und Job resultieren.

„Au weia“, wird jetzt die eine oder andere sagen, „muss ich denn jetzt zum Dauerstress auch noch Dauergrinsen?“

Nein! Aber sich selbst, die Arbeit und die Familie in ein gesundes Gleichgewicht bringen, denn das wirkt sich auf alle positiv aus. Ein praktikables Selbst-Coaching, um die Gewichte richtig zu verteilen, liefert dieses Buch.

Glück ist, was wir draus machen

Happy Working Mama ist kein Wohlfühlbuch, sondern ein Arbeitsbuch. Es basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien. Die Autorinnen zeigen mit der neuen Glücksforschung, dass Glück kein „Glück“ ist, sondern zu 50% Resultat unseres Denkens und Handelns.

Deshalb, so die Autorinnen Cathy L. Greenberg und Barett S. Avigdor, ist es wichtig, sich selbst sehr gut kennen zu lernen. „Wie gehe ich mit Stress um? Welche körperlichen Symptome stellen sich unter Stress ein? Welchen Traum habe ich für mich selbst? Was kann ich tun, damit es mir noch besser geht?“

„Siehst du, jetzt hast du ein schlechtes Gewissen“

Berufstätige Mütter agieren nicht im luftleeren Raum. Sie sind vielmehr umgeben von starken gesellschaftlichen Zuschreibungen. Diese setzen sich dann in inneren Schuldzuweisungen fort: „Ich fühle mich schuldig, weil ich mein Kind in der Kinderkrippe lasse. Oder wenn ich meinen Partner bitte, etwas für mich zu tun.“ „Ich fühle mich schuldig, wenn ich Zeit für mich einplane.“

Und im Extremfall: „Ich fühle mich die ganze Zeit schuldig.“ Die Autorinnen, allesamt selbst berufstätige Mütter, kennen diese Gedanken – und kennen keine einfachen Antworten. Aber sie zeigen, wie Frauen durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen zu mehr Klarheit kommen, richtige Entscheidungen fällen und damit den Weg zu einem glücklicheren Leben einschlagen können.

Glück ist machbar!

„Happy Working Mama“ beackert das ganze Gebiet, auf dem berufstätige Mütter gefordert sind. Das Buch liefert seitenweise wertvolle Denkanregungen und wartet mit interessanten Erkenntnissen auf. Und es sind vor allem die vielen eingestreuten Übungen und Selbst-Coaching-Einheiten, die den Leserinnen dabei helfen, auch große Herausforderungen und Schwierigkeiten anzugehen.

Eine Empfehlung für berufstätige Mütter, die manchmal damit zu kämpfen haben, die unterschiedlichsten Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Sie finden in diesem Buch wertvolle Hinweise, Altbekanntes in neuem Licht zu sehen und lernen neue Handlungsmöglichkeiten kennen.

 

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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Margot Böhm

    Und hier das Ganze noch mal als Anregung für Väter, gegendert, wegen der Gleichberechtigung:

    Happy working Papa: Dauergrinsen zum Dauerstress?

    Der Wichtigste: Wer nicht ausgeglichen ist, kriegt den Job nicht hin: Nur glückliche Väter kriegen die enormen Anforderungen auf die Reihe, die aus der Dreifachbelastung Vater, Haushalt und Job resultieren.

    “Au weia”, wird jetzt der eine oder andere sagen, “muss ich denn jetzt zum Dauerstress auch noch Dauergrinsen?”

    Nein! Aber sich selbst, die Arbeit und die Familie in ein gesundes Gleichgewicht bringen, denn das wirkt sich auf alle positiv aus. Ein praktikables Selbst-Coaching, um die Gewichte richtig zu verteilen, liefert dieses Buch.

    Glück ist, was wir draus machen

    Happy Working Papa ist kein Wohlfühlbuch, sondern ein Arbeitsbuch. Es basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien. Die Autorinnen zeigen mit der neuen Glücksforschung, dass Glück kein „Glück” ist, sondern zu 50% Resultat unseres Denkens und Handelns.

    Deshalb, so die Autorinnen Cathy L. Greenberg und Barett S. Avigdor, ist es wichtig, sich selbst sehr gut kennen zu lernen. “Wie gehe ich mit Stress um? Welche körperlichen Symptome stellen sich unter Stress ein? Welchen Traum habe ich für mich selbst? Was kann ich tun, damit es mir noch besser geht?”

    “Siehst du, jetzt hast du ein schlechtes Gewissen”

    Berufstätige Väter agieren nicht im luftleeren Raum. Sie sind vielmehr umgeben von starken gesellschaftlichen Zuschreibungen. Diese setzen sich dann in inneren Schuldzuweisungen fort: “Ich fühle mich schuldig, weil ich mein Kind in der Kinderkrippe lasse. Oder wenn ich meine Partnerin bitte, etwas für mich zu tun.“ „Ich fühle mich schuldig, wenn ich Zeit für mich einplane.“

    Und im Extremfall: „Ich fühle mich die ganze Zeit schuldig.” Die Autorinnen, allesamt selbst berufstätige Väter, kennen diese Gedanken – und kennen keine einfachen Antworten. Aber sie zeigen, wie Männer durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen zu mehr Klarheit kommen, richtige Entscheidungen fällen und damit den Weg zu einem glücklicheren Leben einschlagen können.

    Glück ist machbar!

    “Happy Working Papa” beackert das ganze Gebiet, auf dem berufstätige Väter gefordert sind. Das Buch liefert seitenweise wertvolle Denkanregungen und wartet mit interessanten Erkenntnissen auf. Und es sind vor allem die vielen eingestreuten Übungen und Selbst-Coaching-Einheiten, die den Lesern dabei helfen, auch große Herausforderungen und Schwierigkeiten anzugehen.

    Eine Empfehlung für berufstätige Väter, die manchmal damit zu kämpfen haben, die unterschiedlichsten Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Sie finden in diesem Buch wertvolle Hinweise, Altbekanntes in neuem Licht zu sehen und lernen neue Handlungsmöglichkeiten kennen.

    • Anonymous

      Liebe Frau Böhm, danke, absolut super, vielen dank für den Hinweis und die Anregung: Wir werden uns bemühen, auch mal öfter was über Väter zu machen!

  2. kanzlei-job
    kanzlei-job

    Als Mutter ausgeglichen zum Erfolg: Dauergrinsen zum Dauerstress?: Ich gehöre zwar nicht zur Zielgruppe des he… (Beitrag via Twitter) F1blScm27a

  3. KompetenzPartner
    KompetenzPartner

    Als Mutter ausgeglichen zum Erfolg: Dauergrinsen zum Dauerstress?: Ich gehöre zwar nicht zur Z… (Beitrag via Twitter) Wzq8qsyPJq #Beruf #Bildung

  4. Berufebilder
    Berufebilder

    Als Mutter ausgeglichen zum Erfolg: Dauergrinsen zum Dauerstress? – (Beitrag via Twitter) 9maAmGMdSG

  5. Simone Janson
    Simone Janson

    Als Mutter ausgeglichen zum Erfolg: Dauergrinsen zum Dauerstress? – (Beitrag via Twitter) PWX4p95hAa

  6. Andrea Korn

    RT @Jobcollege: Glücklich sein als “Working Mama”? Selbst-Coaching für berufstätige Mütter: Ich gehöre zwar nich… …

  7. Lena Jansen

    Tipps: Glücklich sein als “Working Mama”? Selbst-Coaching für … #Mütter

  8. Andrea Korn

    RT @Jobcollege: Glücklich sein als “Working Mama”? Selbst-Coaching für berufstätige Mütter: Ich gehöre zwar nich… …

  9. KompetenzPartner

    Glücklich sein als “Working Mama”? Selbst-Coaching für berufstätige Mütter: Ich gehöre zwar nich…

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