Digital Marketing Evolution – Teil 3: Das Auge isst mit


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29.07.2015 340 Leser 7 Debatten 373 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 31 Sekunden
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Im letzten Beitrag haben wir erfahren: Als kommunikativer Anker fungieren eine zentrale Kernaussage und ein aussagekräftiges Bild. Aber was bewirkt das genau?

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Style – Das Auge isst mit

Bereits nach wenigen Millisekunden entscheiden Menschen unterbewusst, ob sie ihr Gegenüber sympathisch finden oder nicht. Das mag ungerecht oder oberflächlich klingen, aber wir können uns nicht dagegen wehren. Wir wurden im Rahmen der Evolution über Jahrtausende entsprechend konditioniert.

Dieser Reflex kommt nicht nur bei der Einschätzung von Menschen, sondern auch beim Betrachten von Werbung zum Tragen. Neben der Einschätzung hinsichtlich Sympathie filtern wir umgehend auch nach Relevanz. Sprich, es kommen direkt zwei Faktoren zum Tragen, die einen großen Stolperstein für die Kommunikation von Werbebotschaften bilden.

Je einfacher die Botschaft, desto höher die Interaktion

Man kann diesen Effekt übrigens sehr schön anhand simpler Auswertungen von Beiträgen im Social Web nachvollziehen. Nehmen wir das Beispiel Reichweite und Interaktionsquoten eines Facebook-Postings.

Diese sind in der Regel umso größer, je einfacher und optisch ansprechender eine Botschaft verpackt ist. Auf Platz eins stehen hier ganz klar hochwertige Postingbilder mit knackiger Kernaussage. Je länger der Text, desto weniger Likes.

Aufwändiger ist nicht besser

Auch bei Websites und Applikationen kann man ähnliche Effekte beobachten. Es gibt technisch äußerst ausgeklügelte Seiten, bei denen Web-Entwickler mit der Zunge schnalzen. Der normale Nutzer zeigt sich davon jedoch oft unbeeindruckt.

Dem gegenüber stehen technisch wenig anspruchsvolle Anwendungen, die hinter einer liebevollen und gelungenen Oberfläche stecken. Auf Entwicklerseite sorgen sie schnell für Langeweile, aufseiten der Nutzer hingegen für Begeisterung.

Rotstift beim Design?

Umso erstaunlicher ist es, dass Design oft eines der ersten Themen ist, bei denen Unternehmen im Rahmen der Budgetierung den Rotstift ansetzen. Genau das Gegenteil sollte jedoch der Fall sein. Dies verstärkt sich noch einmal mit dem Siegeszug mobiler Endgeräte.

Hier zählt nicht nur das Look and Feel, sondern vor allem auch die Usability. Sprich, eine Kampagne muss nicht nur schön aussehen und sich gut anfühlen, sondern auch auf einem Smartphone optimal zu bedienen sein. Die Anforderungen an die Bereiche Style und Design steigen dadurch erheblich!

Diese spitze Ansprache ist zwingend erforderlich, um initiale Aufmerksamkeit und weiteres Interesse zu wecken. Nur so können weitergehende Informationen vermittelt werden.

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