Berufsbild Personalwesen: Karriere im Recruiting

06.07.2015 8775 Leser 14 Debatten 656 Wörter Lesezeit: 4 Minuten, 44 Sekunden
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Personaler sind die Schrecken vieler Bewerber, denn sie wissen wie man verhandelt, kennen alle Psycho-Tricks und entscheiden über die eigene Zukunft. Aber haben Sie schon einmal daran gedacht, in dieses Berufsfeld einzusteigen? personaler

Personalwesen – ein Job mit Zukunft?

Der Job des Personalers wird häufig vergessen, wenn es um die eigene berufliche Karriere geht. Der Grund dafür ist meist, dass wir zu wenig darüber wissen. Dabei hat das Personalwesen sehr viel zu bieten und ist ein Job mit viel Perspektive.

Das Personalwesen wird auch als „HR“ bezeichnet, das steht für Human Resources – also die Ressource des Personals. In erster Linie geht es darum, neue Mitarbeiter zu rekrutieren, deren Einsatz zu planen, das Personal zu betreuen, aber auch neue Kunden zu gewinnen und diese zu betreuen.

Was machen Personaler?

Natürlich gibt es im Personalwesen viele verschiedene Bereiche, wie z.B. die Personalentwicklung, wo es vor allem um Weiterbildung der Mitarbeiter geht. Als Personen kümmert man sich aber auch um die generelle Planung von neuen Stellen, schreibt diese aus, führt die Bewerbungsgespräche und überprüft die Sicherheit der Arbeitsplätze.

Auch Abrechnungen und Bilanzen gehören dazu, denn der Personaler muss stets wissen, ob sich ein Unternehmen die Angestellten überhaupt noch leisten kann.

Was muss ich mitbringen?

Heutzutage findet man zahlreiche Jobs im Personalwesen online. Es ist wichtig, sich die Stellenbeschreibung genau durchzulesen, um einen Eindruck davon zu erhalten, was wirklich gefordert wird.

Oft werden sehr verschiedenen Qualifikationen vorausgesetzt, sodass man nicht sagen kann, dass es eine bestimmte Ausbildung erfordert, um im Personalwesen einzusteigen. Das wiederum ist auch ein Grund dafür, warum Quereinsteiger in diesem Bereich gute Chancen haben.

Welches Fach sollte ich studieren?

Natürlich gibt es gewisse Richtungen, die den Einstieg erleichtern, wie beispielsweise ein Studium im Bereich BWL, Wirtschaftsrecht oder aber sozialwissenschaftlichen Fächern wie Soziologie oder Pädagogik.

Natürlich gibt es auch spezialisierte Studiengänge im Personalmanagement. Fast genauso wichtig wie die fachliche Qualifikation, sind jedoch die Soft Skills. Als Personaler arbeiten Sie immer mit Menschen zusammen und müssen sich auf die verschiedensten Charaktere einstellen, ein Gefühl für deren Ängste und Potentiale entwickeln.

Wie steigt man ein?

Der Einstieg ins Personalwesen ist stark von den Vorkenntnissen abhängig. Wer noch nicht in diesem Bereich tätig war, der sollte seine Eignung zunächst über ein Praktikum oder eine Werkstudentenstelle beweisen.

Das gilt auch für Studienabgänger, denn trotz der richtigen Ausbildung wird grade im Personalwesen die Berufserfahrung groß geschrieben. Ist auch verständlich, denn immerhin tragen Sie im Personalwesen sehr viel Verantwortung.

Wie macht man Karriere?

Haben Sie erst einmal ihren Fuß im Bereich des Personalwesens, dann kann es, wenn Sie Glück haben sehr schnell gehen. Natürlich geht es nicht direkt ins Management, sondern Sie werden oftmals erst als Generalist in einer Junior Position anfangen.

Von hier aus geht es dann weiter in leitende Ebenen, die oft sehrgut vergütet sind. Das Personalwesen ist also definitiv ein Bereich, in dem Sie viele Stufen durchlaufen und Karriere machen können.

Gibt es alternative Karrierewege?

Eine Alternative zur langsamen Karriereleiter in einem Unternehmen ist auch der Einstieg in eine externe Beraterfirma, die sich auf die Rekrutierung von Personal spezialisiert hat. Vor allem kleine Firmen, die sich keine eigene HR-Abteilung leisten können, müssen auf externe Berater zurückgreifen, um qualifiziertes Personal zu finden.

In solchen Firmen kann der Aufstieg deutlich schneller gehen, da hier viele Stellen zur Verfügung stehen und der Fokus ganz klar im Personalwesen liegt.

Gibt es auch Risiken?

Grundsätzlich ist es von den Interessen und vom Charakter jedes Einzelnen abhängig, ob er in einem Job glücklich werden kann oder nicht. Fakt ist, dass Menschen, die nicht gerne vor anderen sprechen und lieber Aufgaben erledigen, als diese selbst zu erstellen, im Personalwesen wahrscheinlich nicht gut aufgehoben sind.

Auch ist der Job des Personalers häufig mit Stress verbunden und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zwar hat man viel Kontakt zu Menschen, aber dennoch erfolgt der Großteil der Arbeit im Büro, auch darüber muss man sich vorher im Klaren sein.

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  1. Vielen Dank für die Vorstellung der Tätigkeiten im Personalwesen. Es ist für Personaler mit Sicherheit eine Herausforderung, so viele unterschiedliche Leute in den Vorstellungsgesprächen oder im Rahmen der Personalentwicklung zu begleiten. Andere Themen, wie z.B. die Gehaltsabrechnung, stelle ich mir auf Dauer etwas eintönig vor.
    Gruß
    Christian

  2. Andre St

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  3. Karista

    Schon mal darüber nachgedacht, beruflich als #Recruiter selber #Bewerbungsgespräche durchzuführen?
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  4. Thomas Kujawa

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  5. Pascal Maurer

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  13. Simone Janson

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