Allzweckjacke für Reisen & Business: McKinley Birch Creeck

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20.03.2015 229 Leser 0 Debatten 607 Wörter Lesezeit: 4 Minuten, 39 Sekunden
Offenlegung: Outdoor-Ausrüster McKinley untersützt unsere Reisen mit Ausrüstungsgegenständen. 
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Als jemand, der viel unterwegs ist, teilweise auf einer Geschäftsreise auch in verschiedenen Klimazonen, kann ich ein Lied von dem Problem singen: Eine Jacke passend für verschiedene Witterungen und Temperaturen zu finden, die gleichzeitig auch für Geschäftstermine geeignet ist.

Update: Die Klettverschlüsse an den Armen schließen leider nach wenigen Monaten nicht mehr richtig.

Outdoorjacke fürs Business?

Die Idee mit der Outdoorjacke habe ich dabei aus Norwegen, wo ich auf einer Pressereise im vergangenen Juni in Tromsø bei 5 Grad startete und die Reise bei 20 Grad beendetet – und wo die Menschen selbst zu Geschäftsterminen im 5-Sterne-Hotel in Outdoor-Klamotten erscheinen.

Das ist in Anbetracht des wechselhaften Wetters nicht nur praktisch, sondern auch stylisch – sofern man auf eine gewisse Qualität achtet. Da es auch mir auf Pressereisen ziemlich oft passiert, dass tagsüber sportliche Aktivitäten und abends ein schickes Dinner auf dem Programm stehen, brauchte auch ich eine passende Jacke dafür.

Der Style

Die Softshell-Jacke Birch Creek 2 von McKinley entspricht mit wenigen Abstrichen schon ziemlich genau meinen Vorstellungen: Es gibt sie in mehreren Farben, auf dem Produktfoto ist sie aus technischen Gründen in Grün abgebildet.

Mein Modell in der Allzweckfarbe schwarz, schlicht und – in der Damenvariation – auf Taille geschnitten, ist sie auch mit sportlicher Abendgardarobe kombinierbar, dabei leicht und gut zusammenfaltbar, falls man sie in die Tasche stecken möchte – oder eben auch im Koffer für unterwegs.

Die Kunststoffaufsätze an den Armen, die kontrastfarbig roten Details und das Reißverschlussfach auf dem linken Oberarm sind sicher Geschmackssache, aber die Kontraste sehen gut aus. Praktisch ist die angeschnittene Kapuze, die sich auf Wunsch abknöpfen lässt. Insgesamt gibt es fünf Taschen, drei außen und zwei innen.

Ziemlich wasserdicht

Ihren wahren Sinn und Zweck erfüllt die Jacke allerdings bei sportlichen Aktivitäten im Outdoor-Bereich – zum Beispiel beim Joggen nach der Arbeit oder bei Teambuilding-Aktivitäten von Gruppen: Mit 5.000 mm Wassersäule (Maßeinheit für Wasserdichtigkeit) bietet die atmungsaktive Jacke einen ziemlich guten Schutz vor Wasser:

In der Praxis zeigt sich, dass Wassertropfen an der Oberfläche einfach so abperlen und auch größere Mengen Wasser nicht in der das innere der Jacke vordringen. Es bleibt abzuwarten, wie das nach häufigerem Waschen aussieht.

Update: Leider bestätigt sich das Anfangs positive Bild nicht. Im Dauereinsatz ist die Jacke dann doch ziemlich Wasserdurchlässig, wird dann auch innen klitschnass und bracht dazu noch mehrere Tage zum Trocknen. Schade.

Atmungsaktiv auch bei größeren Anstrengungen

Umgekehrt ist die Jacke jedoch ebenso atmungsaktiv – und das begeistert mich besonders. Wo billige Jacken nach einmal kräftigem Schwitzen von innen klitschnass sind, meistert die Birch Creek auch größere sportliche Anstrengungen und entsprechendes Schwitzen problemlos, ja auch bei mehrmaligem heftigem Schwitzen bilden sich nicht einmal Geruchsrückstände. Für Reisen, auf denen man nicht so gut waschen kann, unverzichtbar.

Im Punkto Wind- und Kältedurchlässigkeit überzeugt mich die Birch Creek, die ohnehin für den Sommer gedacht ist, leider nicht ganz. Softshell besteht ja in der Regel aus zwei oder drei laminierten Membranschichten (in diesem Fall 92 Prozent Polyester, 8 Prozent Elasthan), das sich einerseits an den Körper anpassen, andererseits durch Mehrlagigkeit Kälte und Wind abhalten soll. DRY PLUS WINDPROTECTOR STRETCH heißt diese Erfindung im Fachjargon.

Schutz gegen Kälte & Wind

Es hängt natürlich vom individuellen Kälteempfinden ab, aber für Temperaturen unter 15 Grade wäre die Jacke nichts für micht, zumal bei starkem Wind – oder nur, wenn man nur noch einen entsprechend warmen Flispulli trägt oder sich stark bewegt. Gerade bei den teilweise recht frischen Temperaturen dieses Frühjahr war sie mir im Ruhezustand mitunter ein wenig zu kühl.

Wahrscheinlich ist es aber illusorisch, von einer Jacke eine Allzwecklösung für absolut jede Gelegenheit zu erwarten – das schaffen auch wesentlich teurere Jacken nicht. Daher gibt es noch ein Dickes Plus für das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

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