Zielgerichtet die richtigen Kandidaten ansprechen – 1/2: Qualität statt Quantität!

Egal ob auf der eigenen Unternehmenshomepage, in Printmedien oder auf unterschiedlichen Jobbörsen, Unternehmen nutzen eine Vielzahl von Kanälen, um durch Stellenanzeigen potenzielle Kandidaten zu werben. Doch lassen sich nun wirklich passende Kandidaten finden?

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Der Streuverlust von Stellenanzeigen

Obwohl die Stellenanzeige eines der ältesten Kommunikationsinstrumente und auch heute noch das beliebteste Kommunikationsmittel ist, haben Stellenanzeigen häufig einen hohen Streuverlust, der dazu führt, dass sich keine oder auch eine Vielzahl an unpassenden Kandidaten bewerben.

Doch wie sucht man zielgerichtet die richtigen Kandidaten. Der Erfolg der Stellenanzeige hängt nicht nur von den Inhalten und der Gestaltung ab, sondern auch von den genutzten Verbreitungsmedien und den rechtlichen Rahmenbedingungen.

Warum Stellenanzeigen wichtig fürs Image sind

Bevor eine Stellenanzeige verfasst und veröffentlich wird, sollte bedacht werden, dass eine Stellenanzeige mehr als nur ein Kommunikationsmittel zur Ansprache von potenziellen Kandidaten ist.

Die Stellenanzeige und deren Veröffentlichung ist der Abschnitt im Rekrutierungsprozess an dem Sie als Unternehmen erstmals in die direkte Kommunikation mit potenziellen Kandidaten treten. Zusätzlich stellt die Stellenanzeige auch ein allgemeines Kommunikationsinstrument der externen Unternehmenskommunikation dar, welches Einfluss auf die Unternehmensmarke und das –image hat.

Zielgerichtet die richtigen Kandidaten ansprechen

Damit Ihre Stellenanzeige zum gewünschten Erfolg führt, sollten Sie die zuvor benannten vier Faktoren individuell betrachten und aufeinander abstimmen. Diese Faktoren noch einmal im Überblick sind:

  • Inhalt,
  • Gestaltung,
  • genutzte Verbreitungsmedien
  • und rechtliche Rahmenbedingungen.

Achtung AGG: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Beachten Sie bei der Formulierung Ihrer Stellenanzeigen die aktuellen Richtlinien des AGG. Dies gilt auch für alle folgenden Kommunikationsvorlagen. Seien Sie bei Ihren Formulierungen lieber ein wenig zu kleinlich als das Sie einen Fehler begehen.

Ein solcher Fehler kann für großes Aufsehen sorgen, der nicht nur einen Imageschaden, sondern auch hohe Kosten mit sich bringen. Sorgen Sie nicht nur dafür, dass Ihre Stellenanzeigen einwandfrei sind, sondern schulen Sie auch alle Mitarbeiter, die an Bewerbungsgesprächen teilnehmen, um mögliche Schäden fernzuhalten.

Qualitative statt quantitativer Reichweite

Die breite Streuung von Stellenanzeigen in den unterschiedlichsten Medienkanälen bringt zwar eine hohe Reichweite mit sich, allerdings garantiert die quantitative Reichweite nicht die gewünschte Qualität der Bewerbungen.

Insbesondere mittelständische Unternehmen nutzen verstärkt regionale Medien oder die eigene Karriereseite auf der Unternehmenshomepage, diese Nutzung der Medienkanäle grenzt allerdings die potenzielle Zielgruppe sehr stark ein und setzt eine gezielte Suche des Kandidaten voraus.

Stellenanzeigen verbreiten – aber wie?

Eine solch eingeschränkte Verbreitung erscheint nur sinnvoll, wenn das Unternehmen einen starken Fokus auf regionale Mitarbeiter legt. Diese Spezifizierung sollte in Bezug auf den Fachkräftemangel allerdings überdacht werden. Allerdings muss eine breite Streuung über alle Medienkanäle nicht unbedingt sinnvoller sein.

Auch dadurch wird die gewünschte Qualität nicht garantiert, dafür fallen allerdings hohe Kosten an.

Die richtigen Kanäle finden

Da Unternehmen bereits vor Veröffentlichung der Stellenanzeige die gewünschten Anforderungen an potenzielle Kandidaten definiert und festgehalten haben sollten, sollte aus diesen Anforderungen abgeleitet werden, welche Medienkanäle die gewünschte Zielgruppe ansprechen.

Die Medienkanäle können sehr stark je nach Unternehmensebene und –bereich variieren. Deshalb sollte die Strategie zur Verbreitung bei jeder Stellenanzeige neu überdacht und geplant werden.

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  6. Vielen Dank für die Infos.

    MFG

  7. KompetenzPartner

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