Social Media Manager – die Normierung eines Berufes: Die größte Herausforderung im Onlinemarketing?

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28.01.2014 133 Leser 4 Debatten 414 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 34 Sekunden
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Wir diskutieren seit Wochen über das Berufsbild des Social Media Managers. Warum eigentlich? Weil, das zeigt die Diskussion deutlich, sein Aufgabengebiet nach wie vor schwammig ist. Die Normierung dieses Berufsbildes ist vielleicht sogar eine der größten Herausforderungen im Online-Marketing.

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Social Media Manager – was ist daran eigentlich so eine Herausforderung?

Als mich unlängst jemand dazu befragte, was ich für die größte Herausforderung im Onlinemarketing halte, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass es die anstehende Normierung des Berufsbildes von Social Media Managern sei. Mein Gesprächspartner war überrascht und hatte augenscheinlich mit einem anderen Ergebnis gerechnet.

Grundsätzlich haben wir ein Berufsbild, was weder einen festen Rahmen noch einen solchen Inhalt besitzt. Social Media Manager werden nicht zu Unrecht oft auch als eierlegende Wollmilchsäue bezeichnet, weil ihnen genau das abverlangt wird.

Social Media oder Facebook-Manager

Die Realität sieht jedoch anders aus, da viele für die Betreuung der Facebookauftritte ihrer Kunden zuständig sind. Eigentlich muss man leider sagen, sind sie also gar nicht Social Media – sondern Facebookmanager.

Dieses Beispiel zeigt die Notwendigkeit einer In- und Exklusion von Aufgaben und Tätigkeiten zur besseren Abgrenzung zwischen Blogger, Facebook- und Social Media Manager.

Die Normierung eines Berufsbildes – warum?

Einerseits verstehen nicht einmal Unternehmen, was genau sie eigentlich suchen. Während in Werbeabteilungen die Trennung zwischen Inhalt und Vermarktung (d.h. auch Monitoring) sehr klar ist, scheinen Unternehmen diesen Schritt nicht zu machen und Social Media oft auf das Dabeisein zu begrenzen.

Dabei geht es längst um mehr, wie die Studie zu Corporate Blogs zeigt. Es geht darum, dass es Experten gibt, die sich in ihrem Fachgebiet auskennen. Social Media ist immer noch die Gesamtheit der technisch gestützten Kommunikation und insofern wird es Zeit, dass sich Spezialisten als solche ausweisen und Experten als solche zu erkennen sind.

Fazit: A log way to go

All diese Aussagen dürften niemanden mehr ernsthaft überraschen und trotzdem wird auch dieser Beitrag wieder hohe Wellen schlagen. Warum? Weil viele, sich auf die Füsse getreten fühlen, wenn ihr Arbeitgeber hauptsächlich Facebook macht und somit andere Türen nicht möglich sind.

Liebe Leser(innen), don’t worry: Es geht nicht darum euch schlechter zu stellen, sondern nur eure Position zu stützen, damit euer Job einfacher wird und ihr nicht für Aufgaben, die nicht eure sind, abgezogen werden könnt.

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