Social-Media-Ausbildung beendet und nun Experte – 1/2: Der Weg zur Social-Media-Karriere – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Social-Media-Ausbildung beendet und nun Experte – 1/2: Der Weg zur Social-Media-Karriere



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Annähernd täglich scheint eine neue Ausbildung zum Social Media Manager neu zu entstehen: Ob IHK, private Träger oder selbsternannte Experten – keiner will den Moment verpassen, sein Angebot entsprechend zu positionieren. Weniger im Fokus steht dann schon die Frage, was aus all den Absolventen wird.

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Hier schreibt für Sie: Katharina Heder ist Digital Media Manager & Consultant. Profil

Nageldesigner oder doch Social Media Manager?

Grundsätzlich muss man sich bei Betrachtung der verschiedenen Ausbildungsgänge folgende Fragen stellen:

  • Ist der Lernende des Experten nach Abschluss der Ausbildung selbst Experte – oder ist er nicht viel eher ein Berufsanfänger, der Erfahrungen sammeln muss?
  • Geprüfter Social Media Manager (IHK) haben es sicher einfacher auf dem Arbeitsmarkt – oder steckt dort mehr Schein als Sein dahinter?
  • Die massive Anzahl der Existenzgründungen von weiblichen Personen aufgrund der hohen Förderung in den ersten Jahren durch die Agentur für Arbeit hat schon einige Menschen in die Selbstständigkeit gespült, die sich dort gar nicht wohl fühlen. Diese Entwicklung wird auch weiterhin der Fall sein.

 Entwicklungen, die nachdenklich stimmen

Aktuell sind am Markt vor allem Tendenzen vorhanden, die jedes geschulte Auge nachdenklich machen sollten: Die Zahl der Teilnehmer, deren Kompetenzen sich auf das Erstellen von Unternehmensseiten in sozialen Netzwerken beschränkt, steigt stetig an. Sobald es dann nämlich fachlich wird, werden selbst die eigenen Präsenzen sehr dünn.

Im Gegenzug verspürt der Markt eine zunehmende Unzufriedenheit der Unternehmer, die eine solche Seite besitzen und sich nach dem Mehrwert fragen. Diesen zu erklären, bewusst zu machen und dementsprechend auch mit Inhalten zu füllen, stellt viele vor eine Aufgabe, die sie nicht erfüllen können.

Der richtige Weg: Lernen, Probieren, Spaß haben

Wer seine Ausbildung beginnt, sollte ab diesem Moment auch versuchen die eigenen Erfahrungen auszubauen und zu intensivieren: Der geringste Nenner dazu ist die aktive Nutzung der bekannten sozialen Netzwerke. Es ist nett mit Foursqare umgehen zu können, aber hilfreicher ist es die Tricks und Kniffe für bessere Interaktionsraten bei Twitter, Facebook und Co. zu kennen.

Deshalb hilft es sicher auch ab der Hälfte der Ausbildung ergänzend ein Praktikum zu absolvieren, um einen Eindruck von der Arbeit mit Social Media in einem Unternehmen zu gewinnen. Welche konkreten Schritte notwendig sind, um sich erfolgreich auf diesem Markt zu positionieren, werde ich morgen im zweiten Teil dieses Beitrags erläutern.

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