12 Regeln für Chefs & Mitarbeiter – Teil 3: Die Sache mit dem Vertrauen – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

12 Regeln für Chefs & Mitarbeiter – Teil 3: Die Sache mit dem Vertrauen



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Über Respekt habe ich im letzten Teil der Serie geschrieben. Heute geht es um ein ähnliches Thema: Vertrauen. Und dazu gehört auch, dass man weiß, wie man mir Irritationen umgeht. Erfolg & Management  Teamarbeit Kollegen Sympathie Vertrauen Positives Denken Kritik Feedback Bewertungen


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Hier schreibt für Sie: Mike Fischer ist mehrfach ausgezeichneter Unternehmer & GSA-Speaker. Profil

3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt

Gerade habe ich Ihnen im letzten Teil der Serie vorgeschlagen, Irritationen sofort anzusprechen. Wenn Sie jedoch immer alles gleich ansprechen, dann ist sofort ein weiteres Problem da:

Es kann sein, dass Sie wie ein Holzhacker durch den Wald rennen und vor lauter Bäumen nicht den Wald sehen, in diesem Fall: dass dort Mitarbeiter stehen. Auch wenn es wichtig ist, Probleme anzusprechen:

Probleme unter vier Augen ansprechen

Sagen Sie lieber: „Komm, lass uns mal kurz um die Ecke gehen und das bereden.“ Das ist zwar gerade in der Gastronomie schwierig, aber doch enorm wichtig.

Auch von Mitarbeiter zu Mitarbeiter ist ein öffentliches Ansprechen vor an- deren Kollegen nicht gut. Niemand will vor anderen kritisiert werden. Das zerstört Vertrauen.

4. Sei nicht fassungslos, wenn du von Dritten erfährst, dass ich deine Entscheidungen für fragwürdig halte

Wir hören manchmal von Dritten, was jemand über uns gedacht hat. Das ist normal. Menschen reden den ganzen Tag über andere Menschen – zum Beispiel in folgenden Situationen:

  • Ich rede mit meiner Frau über andere.
  • Ich rede mit meinen Mitarbeitern über die Entscheidungen anderer.
  • Ich rede mit meinen Geschäftsführern über meine Mitarbeiter.
  • Ich sage etwas in die Runde, wenn wir zusammensitzen und Fußball gucken.

Wie Jogi Löw

Wie oft wird Jogi Löw da hinterfragt? Was der schon alles über Dritte gehört haben muss über sich! Das ist dann aber nicht böse ge-meint. Wir reden über andere Leute und das, was sie falsch machen.

Dabei diskutieren wir das nur, mehr nicht. Wenn ich also von einem Dritten höre, dass jemand sich kritisch über mich geäußert hat, finde ich das in dem Moment nicht so schlimm. Da muss ich nicht gleich in Panik geraten.

Einfach nachfragen

Dann darf ich den aber anrufen und ihn fragen: „Sag mal, wie hast du das denn jetzt gemeint?“

Und dann antwortet der andere: „Ach, das war nicht so schlimm gemeint, wie du es jetzt verstan- den hast.“ Andersherum geht das genauso. Jogi Löw müsste dann allerdings den ganzen Tag nur telefonieren und nachfragen.

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