12 Regeln für Chefs & Mitarbeiter – Teil 1: Tipps für ein glückliches Miteinander


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14.04.2014 4231 Leser 1 Debatte 478 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 43 Sekunden
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Ein Motivierter Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter. Aber wie können Unternehmen einen guten, zwischenmenschlichen Umgang mit ihren Mitarbeitern schaffen? Erfolg & Management  Teamarbeit Kollegen Sympathie Vertrauen Management Führung

Was fordern Mitarbeiter von Ihren Chefs?

In der Kita meines Sohnes sah ich vor vielen Jahren mal ein Plakat, das mich tief beeindruckt hat. Ich habe es gelesen und dachte: „Moment mal!“ Das Plakat hat mir einen Spiegel vorgehalten. Ich sah mich in die-sem Spiegel als Vater eines Sohnes, der genau die Sätze sagen könnte, die auf dem Plakat standen:

„Forderungen eines Kindes an seine Eltern, Erzieher und Lehrer“ – von Lucia Feider. Ich las die Sätze und schluckte. Ich zog mein Handy aus der Tasche, fotografierte das Plakat und nahm es mit nach Hause. Ich las die Sätze wieder und wieder und dachte dabei an meinen kleinen und auch an meinen großen Sohn.

Gebrauchsanweisung für den Umgang miteinander

Und anschließend dachte ich an meine Mitarbeiter und an meine Firma. Ich habe die Sätze umgeschrieben. Ich habe sie adaptiert auf unseren Arbeitsprozess. Jetzt sind es die zwölf Forderungen für ein glückliches Miteinander, die auf einem Plakat stehen und in unserer Firma an der Wand hängen.

Es ist eine Gebrauchsanweisung. Ich stehe immer mal wieder vor diesem Plakat und lese die Forderungen. Ich denke dabei an mich und an meine Mitarbeiter. Zwar stinkt der Fisch zuerst vom Kopf, und deshalb muss sich jeder Chef an die eigene Nase fassen. Aber die Mitarbeiter genauso.

12 Regeln für ein glückliches Miteinander

Deshalb stehen auch meine Mitarbeiter immer mal wieder vor dem Plakat. Die zwölf Forderungen weisen in beide Richtun-gen – hin zum Chef und hin zum Mitarbeiter.

Hier sind sie:

  1. Verwöhne mich nicht
  2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben
  3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt
  4. Sei nicht fassungslos, wenn du von Dritten erfährst, dass ich deine Entscheidungen für fragwürdig halte
  5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns
  6. Meckere nicht ständig
  7. Mach keine vorschnellen Versprechungen. Wenn du dich nicht an deine Versprechungen hältst, fühle ich mich schrecklich im Stich gelassen
  8. Sei nicht inkonsequent
  9. Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle. Sonst wende ich mich an andere, um meine Probleme zu lösen
  10. Lache nicht über meine Ängste. Sie sind erschreckend echt. Aber du kannst mir helfen, indem du versuchst, mich ernst zu nehmen
  11. Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen
  12. Versuche nicht, so zu tun, als seist du perfekt und unfehlbar
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