Von uns mitherausgegebene Studie zeigt: Employer Branding differenzieren!

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26.02.2014 343 Leser 4 Debatten 601 Wörter Lesezeit: 3 Minuten, 22 Sekunden
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Wenn es um Maßnahmen des Employer Branding geht, werden gerne allerlei Studien herangezogen – z.B. zur Generation Y oder zu den Wünschen der Bewerber. Was dabei gerne vergessen wird: Die Zielgruppen solcher Maßnahmen sind in ihren Ansprüchen an Unternehmen höchst heterogen, wie eine von B E R U F E B I L D E R mitherausgegebene Studie des Beratungsunternehmens Universum Communications zeigt.

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Wer wurde befragt?

Von November 2012 bis März 2013 wurden Studierende diverser Fächer u.a. danach befragt, was für Sie einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht. Hier werden die Antworten verschiedener Fächergruppen gegenüber gestellt.  Als Beispiele stellen wir vor:

  • Studierende der Wirtschaftswissenschaften (8 971 Befragte)
  • Studierende des Ingenieurwesens (5 715 Befragte)
  • Studierende der Informatik (2 652 Befragte)
  • Studierende der Hotel Management/Hospitality/Tourismus Managament (730 Befragte)

Karriereziele

Fragt man z.B. nach den Karrierezielen, so steht für alle die Work Life Balance weit vorne. Während aber bei den Studierenden aus dem Touristik-Bereich zu 59 Prozent die Antwort „eine ausgewogene Work-Life-Balance haben“ angekreuzt haben und sich zu 40 Prozent einen sicheren und beständigen Job wünschen, sieht das in anderen Fächern wieder anders aus:

Für 55 Prozent der Touristiker ist die Work Life Balance wichtig, aber nur für 42 Prozent der Informatiker und 48 Prozent der Ingenieure. Hingegen legen 49 Prozent der Ingenieure und 44 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler sowie Informatiker wert auf einen sicheren Job.

Gehalt & Boni

Bei den Gehaltsvorstellungen liegen die Studierenden fast aller Fächergruppen bei etwas über 40 000 Euro pro Jahr. Eine Ausnahme bilden die Touristiker: Ihre Gehaltsvorstellungen liegen nur bei 33 690 Euro pro Jahr.

Ein attraktives Grundgehalt wünschen sich 51 Prozent der Wirtschafswissenschaftler, 52 Prozent der Ingenieure, 50 Prozent der Informatiker und 53 Prozent der Touristiker. Leistungsabhängige Boni sind hingegen nur für je 12 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure ein Anreiz, aber für 15 Prozent der ITler. Schlusslicht bilden hier die Touristiker mit 9 Prozent.

Etwas weiter klaffen die Antworten bei der Frage nach dem hohen Einkommen in der Zukunft auseinander: Für 35 Prozent der Wirtschafswissenschaftler und Ingenieure und für 37 Prozent der ITler ist das wichtig, aber nur für 31 Prozent der Touristiker.

Führungsaufgaben

Der Generation Y wird gerne nachgesagt, sie wollten keine Führungsverantwortung übernehmen und die Work-Life-Balance als wichtiger einschätzen. Das scheint sich auch hier zu bestätigen:

Interessanterweise sind die Touristiker aber die Zielgruppe, die sich am ehesten nach Führungsaufgaben sehnt (40 Prozent), wohingegen diese Möglichkeit nur 37 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler, 33 Prozent der Ingenieure und nur 26 Prozent der ITler.

Eilig scheinen sie es damit aber nicht zu haben: Die Möglichkeit einer schnellen Beförderung lockt im Schnitt nur 11 Prozent der Befragten.

Pläne nach dem Abschluss

Auch was die Pläne nach dem Abschluss angeht, gibt es Gemeinsamkeiten, jedoch auch signifikante Unterschiede: Für ein internationales Unternehmen arbeiten ist das Ziel der Meisten. Für die Touristiker ist der Ruf der Ferne mit 64 Prozent aber offenbar deutlich größer als für die Wirtschaftswissenschaftler (43 Prozent), Ingenieure und ITler (je 36 Prozent).

Nationale Unternehmen sind nur für 20 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler, 21 Prozent der Ingenieure, 16 Prozent der ITler und 14 Prozent der Touristiker interessant. Weiter studieren wollen offenbar vor allem die Ingenieure mit 20 Prozent, gefolgt von den ITlern (17 Prozent), Wirtschaftswissenschaftlern (14 Prozent) und Touristikern (10 Prozent). Berufliche Selbständigkeit ist nur für um die 5 Prozent der Befragten eine Alternative.

Fazit

Insgesamt zeigt sich: Bei den Karrierezielen, die über die Auswahl des passenden Arbeitgebers entscheiden, gibt in den einzelnen Fächergruppen viele Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede – der signifikanteste dabei hinsichtlich der Work-Life-Balance.

Unternehmen, die Employer-Maßnahmen planen, sollten sich daher genau anschauen, welche Wertvorstellungen sie für ihre Bewerber-Zielgruppe attraktiv macht.

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  1. Martin Gaedt YOUNECT

    RT @SimoneJanson: Von uns mitherausgegebene Studie zeigt: Employer Branding differenzieren –

  2. #EmployerBranding sollte die Vorstellungen der Zielgruppe beachten via @SimoneJanson #Studie

  3. Employer Branding differenzieren!

  4. KompetenzPartner

    Von uns mitherausgegebene Studie zeigt: Employer Branding differenzieren: Wenn es um Maßnahmen… #Beruf #Bildung

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