Mitarbeiter-Motivation für Führungskräfte – Teil 3: Führungsrollen – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Mitarbeiter-Motivation für Führungskräfte – Teil 3: Führungsrollen



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Jeder Mensch hat seine Rolle und die kann wechseln. Dies gilt ebenso für Sie selbst. Auch Sie spielen ab und an den Kontrolleur oder Organisator, müssen in anderen Situationen Prozesse in Gang bringen und in wieder anderen zu einer Stabilisierung der Stimmung beitragen.

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Hier schreibt für Sie: Michael Hübler ist Diplom-Pädagoge, Coach und Berater. Profil

Löwenbändiger oder Leitwolf?

Das systemische Denken gibt uns die Möglichkeit, unsere Persönlichkeit in innere Rollen aufzuteilen. Mögliche innere Anteile können sein:

  • Löwenbändiger, der ein Machtwort spricht.
  • Angestellter, verantwortlich gegenüber der Organisation oder dem eigenen Chef.
  • Konfliktschlichter/Moderator/Mediator.
  • Manager, der die Arbeit anderer strukturiert.
  • Kontrolleur, der die Arbeit anderer überwacht.
  • Mitarbeiter-Coach, der Mitarbeitern bei schwierigen Aufgaben beisteht.
  • Teamentwickler, der das Team fördert und Konflikte schlichtet.
  • Leitwolf, der zeigt, wo es langgeht.
  • Fachexperte, der sich fachlich auskennt und um Rat gefragt werden kann.
  • Verantwortlicher, der die Entscheidungen seines Teams nach außen vertritt.

Wann ist welche Rolle sinnvoll?

In der einen Situation macht es Sinn, den Visionär zu spielen, um eine Idee voranzubringen. In einer anderen Situation ist der Kontrolleur gefragt. All das sind Teile von Ihnen, die wohldosiert eingesetzt werden sollten.

Wohldosiert bedeutet: Kein Visionär, Kontrolleur, Dompteur, Leitwolf oder Coach sollte für sich alleine agieren. Er braucht ein starkes Ich, einen Moderator im Hintergrund, der den Überblick behält und bestimmt, wann welche Rolle sinnvoll ist.

Denkaufgabe

Denken Sie darüber nach, welche Rollen Sie tagtäglich ausfüllen (sollten). Zeichnen Sie nun einen Kreis und unterteilen Sie diesen in entsprechende Anteile, je nachdem, wie oft Sie welche Rolle zu wie viel Prozent einnehmen:

  • Welche Rollen liegen Ihnen mehr, welche weniger?
  • Woran liegt das?
  • In welchen Rollen haben Sie die meisten Erfolge?
  • Welche Rollen fühlen sich am leichtesten an?
  • Würden Sie gern eine bestimmte Rolle ausbauen oder eine andere verkleinern?
  • Wie könnten Sie dies erreichen?
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