Master Onlinekommunikation aus Sicht zweier Studenten: Teil 1 – Der Routinier


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08.01.2014 409 Leser 1 Debatte 419 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 29 Sekunden
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Bildung Meinung  SocialMedia Networking Berufsbild Medien Abschlüsse   Markus Köckert (25) studiert seit einem Semester an der Hochschule Anhalt den Master-Studiengang Onlinekommunikation. Im Interview zieht er Bilanz über Erwartungen und Inhalte des Studiengangs.

Herr Köckert, wie sind Sie auf das Studium an der  HS-Anhalt aufmerksam geworden?

Vom Studiengang erfuhr ich aus der Onlineausgabe von „Die Welt“. Da ich mich schon zuvor mit den neuen Medien beschäftigt hatte, fiel mir die Entscheidung, was sich an meinen BWL Bachelor anschließt, leicht.

Schon während meines Bachelors sammelte ich in unterschiedlichen Unternehmen Erfahrung, sodass der Master bei mir nur nächste logische Schritt war, um Theorie und Praxis zu verzahnen.

Mit welchen Erwartungen haben Sie das Studium begonnen?

Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, ein spezialisiertes Studium mit dem Schwerpunkt Online zu studieren.

Private Hochschulen wären mir zu teuer gewesen, da kam mir das Angebot der Hochschule Anhalt gerade recht.

Und wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Ich finde vor allem die Praxis sehr gut umgesetzt. So gab es Praxisprojekte in Kooperation mit vielen namenhaften Unternehmen. Im nächsten Semester werde ich während meines Langzeitpraktikums sechs Monate lang bei einem Unternehmen arbeiten, darauf freue ich mich schon.

Für das Langzeitpraktikum freuen sich die Studierenden übrigens immer über Angebote, die Unternehmen direkt an den Studiengang richten können: Dort werden sie dann zentral an alle Studierenden weiter gereicht.

Welche Nachteile sehen Sie bei dem Studium?

Eine Nachteil ist vielleicht der Standort: Ich bin zwischen Leipzig und Bernburg gependelt, was bis zu 5 Stunden am Tag gedauert hat.

Die Mühen haben sich trotzdem gelohnt, da ich viele nützliche Dinge lernen konnte, auch das soziale Umfeld stimmte. Die Professoren haben ein gutes Händchen bei der Auswahl der Studierenden bewiesen.

Und was haben Sie genau gelernt? Wie man Facebook bedient?

Nein, Facebook ist ein Bestandteil des Studiums, aber eher kritischer Diskussionsgegenstand denn Hauptinhalt.

Im Kern geht es im Studium auch um die Erstellung von Kommunikationsstrategien von Unternehmen und darum, wie man interne soziale Netzwerke zur besseren Kommunikation nutzt.

Welchen Beruf wollen Sie nach dem Studium ergreifen?

Social Media Manager ist nur ein möglicher Beruf, den man nach dem Studium ergreifen kann. Das Feld der Onlinekommunikation ist wesentlich breiter.

Social Media an sich ist dementsprechend auch nur ein Teil des Studiums.

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