Was Kunst mit Zeitmanagement zu tun hat: Downshifting – die neue Einfachheit – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Was Kunst mit Zeitmanagement zu tun hat: Downshifting – die neue Einfachheit



Manchmal können kleine Veränderungen große Veränderungen bewirken – das zumindest zeigt uns Helena Horn mit ihrem Buch „Wie Mondrian Ihr Leben verändern kann. Downshifting – die neue Einfachheit“. Dabei stellt sich natürlich die Frage: Was hat Kunst mit Zeitmanagement zu tun? Sehr viel, haben wir festgestellt.

Das Leben als Kunstwerk gestalten

Kunst ist mehr als dekorative Farbtupfer an den Wänden der Museen. Kunst kann den Alltag erneuern und Sinn für ein ganzes Leben stiften.

Das gilt auch gerade für Menschen, die bislang wenig Spaß an Ausstellungen und dicken Bildbänden hatten. Ihnen widmet Helena Horn ihr Buch „Wie Mondrian Ihr Leben verändern kann“.

12 Epochen & Stile mit Botschaften für die Lebensplanung

12 Werke unterschiedlicher Epochen und Stile pickt sich die Autorin heraus, um deren implizite Botschaft für die Lebensplanung und -gestaltung herauszuarbeiten.

Bildende Künstler sind natürlich dabei wie Mondrian, Monet, Warhol, aber auch Schauspiel (Fellini, Chaplin), Architektur (Bauhaus), Kochkunst (Adria) und Musik (Strawinsky) dienen als Inspirationsquellen.

Einfach mal Ballast abwerfen

Dass der holländische Maler Piet Mondrian zum Namensgeber des Buches wurde, ist kein Zufall. Mondrian steht mit seinem Lebenswerk für Purismus und klare Strukturen. Horn übersetzt die „neue Einfachheit“ auf den Alltag der Menschen in der Konsum- und Überflussgesellschaft.

Der Kauf unnützer Luxusgütern macht nicht frei. Wohl aber das Loslassen von alten Gegenständen und Gewohnheiten. „Ballast abwerfen“, so die Autorin, erzeugt eine „große Tiefenwirkung“: „Mit dem Prozess des Aufräumens häuten wir uns und trennen uns stückweise von unserer alten Identität.“

Mach dich frei!

Klarheit, Ruhe und Entschleunigung sind die zentralen Motive ihrer Betrachtungen, die sie plausibel aus den unterschiedlichen Kunstwerken herleitet. Da wären:

  • Strawinskys Musik als Impulsgeber für ein neues Gefühl von Tempo und Langsamkeit,
  • Charlie Chaplin als Leitfigur für ein neues Verhältnis zur eigenen Arbeit
  • und Monet als Kritiker von Freizeitstress

Mut zur Re-Justierung der eigenen Ziele

Das sind unverbrauchte semantische Verknüpfungen, die Appetit machen. Auf Kunst und auf Re-Justierungen der eigenen Ziele und Ansichten.

Fazit: „Wie Mondrian Ihr Leben verändern kann“ ist ein kluges, sanftes Buch über die stillen Botschaften der Kunst, die man wahrnimmt, wenn man bewusst hinhört und hinschaut. Helena Horn hat das ganz prima vorgemacht.

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Hier schreibt für Sie: Oliver Ibelshäuser ist Journalist und Inhaber des Redaktionsbüros Text & Vision. Profil


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