Mit der Kraft der Stimme zum Erfolg – 1/4: Sie wissen, was Sie sagen!


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08.07.2014 401 Leser 2 Debatten 487 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 45 Sekunden
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Auch das noch! Sie sollen ausgerechnet über das Thema XYZ reden, das Ihnen doch so gar nicht liegt. Und wo sich alles in Ihnen dagegen sträubt. Es ist klar, wenn Sie in dieser Verfassung vor Ihr Auditorium treten, ist Ihr Vortrag zum Scheitern verurteilt, selbst mit optimaler Vorbereitung. Was können Sie tun?

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Machen Sie das zu Ihrem Thema

Akzeptieren Sie als Erstes, dass das Thema in Ihnen etwas Bremsendes auslöst. Möglicherweise ist es gar nicht das Thema selber, das bremst, sondern die durch das Thema ausgelösten Assoziationen.

Welche der beiden Möglichkeiten es ist, brauchen Sie aber im Detail jetzt nicht zu erforschen, es genügt zu wissen, dass da etwas bremst.

Was erwartet das Publikum?

Gehen Sie nun im Geiste zu Ihrem Publikum. Die Menschen wollen von Ihnen etwas erfahren, und bis zu einem gewissen Grade sicher auch etwas erleben. Sie sind derjenige, der Ihnen das Wissen und das Erlebnis vermitteln wird.

Das ist Ihre Rolle, dafür besitzen Sie die Kompetenz. Schreiben Sie nun Ihre Rede auf, es genügen die Stichworte der wichtigsten Inhalte. Unterstreichen Sie einige der wichtigsten Worte, an denen der Inhalt des Vortrags hängt.

Das Bild vor dem inneren Auge

Stellen Sie sich jeden einzelnen der unterstrichenen Begriffe vor, lassen Sie vor Ihrem inneren Auge ein farbiges, plastisches und bewegtes Bild des Gegenstandes oder zu diesem Gegenstand entstehen.

Seien Sie hier höchst kreativ, damit dieses innere Bild vor Lebendigkeit nur so sprüht. Sprechen Sie nun die Worte laut aus, es genügen die bearbeiteten Stichworte. Aber sprechen Sie erst, wenn in Ihnen das farbige lebendige Bild absolut präsent ist.

Warum die richtige Assoziation wichtig ist

Es ist sehr wichtig, dass Sie das Sprechen mit dem Bild eng verknüpfen, sodass kein Wort über Ihre Lippen kommt, zu dem nicht ein lebendiges Bild vor Ihrem inneren Auge zu sehen ist.

Die Assoziation, die vor Ihrem inneren Auge entstehen, sind dabei sehr wichtig: Sie helfen Ihnen, ein möglichst lebendiges, plastisches Bild dessen, was Sie sagen wollen zu vermitteln. Und diese positiven Emotionen werden sich auf den Leser übertragen.

Emotionale Qualität

Wenn das gelingt, gehen Sie die Begriffe noch einmal durch und erlauben sich, deren Qualitäten wie Gerüche, Geräusche oder auch ihre Bedeutung für Menschen oder vielleicht auch für die gesamte Menschheit zu erforschen.

Das gibt diesen Begriffen Bedeutung, schafft eine gewisse Allgemeingültigkeit, die für alle Menschen nachvollziehbar ist. Im nächsten Schritt sprechen Sie die Begriffe noch einmal laut aus, wobei Sie sowohl das Bild als auch die emotionalen Qualitäten präsent haben, bevor Sie sprechen.

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