Für meine aktuelle Kolumne in der „WELT“ habe ich den General Manager von Skype interviewt: Privater Laptop im Büro? – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Für meine aktuelle Kolumne in der „WELT“ habe ich den General Manager von Skype interviewt: Privater Laptop im Büro?



„Bring your own device“ gilt als kostengünstige Alternative zu einem bestehenden PC-Pool – und führt bei IT-Verantwortlichen zu Angstzuständen. In einem interview hat mir der General-Manager von Skype Estland erklärt, wie man es besser machen könnte.Businessideen & Verkauf  Zeitmanagement Arbeitsorganisation Projektplanung Privatsphäre Datenschutz Digitalisierung Roboter Internet


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Status-Quo in deutschen Unternehmen

Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom erlauben 43 Prozent der deutschen ITK-Unternehmen ihren Mitarbeitern, eigene Smartphones oder Laptops an ihr Firmennetzwerk anzuschließen. Studien des IT-Unternehmens Cisco in den USA zeigen, dass Mitarbeiter sogar produktiver und zufriedener arbeiten, wenn sie sich ihr Gerät selbst aussuchen.

Für Unternehmen klingt das zudem preiswert und attraktiv, dennoch treibt „Bring your own device“ (BYOD, deutsch: „Bring dein eigenes Gerät mit“), so der Fachjargon, vielen IT-Verantwortlichen den Angstschweiß auf die Stirn: Wie kann man verhindern, dass sich die Angestellten mit virenverseuchten Geräten ins Firmennetz einloggen? Und was passiert, wenn private Geräte gestohlen werden?

Sichere Cloud statt zu viel Regelwerk

Laut Bitkom-Umfrage reagieren 60 Prozent der deutschen Unternehmen mit speziellen Regularien auf die drohende Gefahr. In Estland geht man andere Wege: Bei dem zu Microsoft gehörenden IT-Unternehmen Skype können sich die Beschäftigten ohne Restriktionen mit ihren privaten Geräten ins Firmennetzwerk einloggen.

Diese werden zwar noch vom Unternehmen gestellt, jedoch denkt General Manager Andrus Järg bereits einen Schritt weiter: Die Daten des Unternehmens sollten zukünftig nicht mehr auf lokalen Rechnern gespeichert werden, sondern in der Cloud. Und diese müsse eben selbst so sicher sein, dass niemand unbefugt darauf zugreifen könne, sagt Järg.

Wie bei Skype in Estland

Seine Haltung passt in ein Land, in dem staatliche Dienste bis hin zu Vertragsabschlüssen und Parlamentswahlen online erledigt werden. Das hat ohne Zweifel Vorteile für Effizienz und Produktivität: Ein Unternehmen lässt sich in 18 Minuten gründen, laut Wallstreet-Journal hat Estland die meisten Start-ups pro Einwohner in Europa. Auch die Software von Skype wurde hier vor über zehn Jahren entwickelt.

General Manager Järg hat daher eine einfache Antwort für Leute, die nach den Risiken fragen: „Dass Menschen Angst vor neuen Entwicklungen haben, ist natürlich. So war es auch beim Computer – und der ist heute normal. So wird es auch mit Cloud-Computing sein.“ Es klingt gut. Man kann nur hoffen, dass er recht hat.

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