5 Tipps, was wir von Kindern lernen können: Arbeiten wie ein Fünfjähriger – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

5 Tipps, was wir von Kindern lernen können: Arbeiten wie ein Fünfjähriger


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Kindisch sein, gilt allzu oft als Beleidigung. Warum eigentlich? Es gibt kaum jemand der mehr ungezügelte Kreativität versprüht und vor Ideen übersprudelt als Kindergartenkinder. Was wir von ihnen lernen können. Erfolg & Management  Sympathie Vertrauen Positives Denken Erfolg Resilienz Eltern Kinder Erziehung


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Hier schreibt für Sie: Sarah Hübinger war Producerin für ARD und ARTE in New York und ist Social Media Manager und Copywriter für Shutterstock. Profil

Warum wir von Kindern lernen sollten

Tatsache ist: Gerade weil Kinder vor ungebändigter Kreativität nur so sprühen, sollten wir uns ein Beispiel an ihnen nehmen und von ihnen lernen – und zwar gerade dann, wenn wir uns selbst und unserer Arbeit neues Leben einhauchen wollen oder müssen.

Also bitte die Kinder Schokolade auspacken und vorher vielleicht noch ein Schläfchen machen. Danach die folgenden fünf Tipps lesen, wie Ihr Eure Arbeit als Freiberufler mehr wie ein Fünfjähriger anpacken solltet.

1. Think big!

Kinderträume sind groß. Mit grenzenloser Vorstellungskraft denken Kids, dass sie alles – egal was – erreichen können. Sie können Präsident werden, eine Prinzessin oder sogar ein Dinosaurier. Kinder glauben immer, dass sie alles tun können, bis Ihnen jemand sagt es ist unmöglich.

Wenn Ihr also als Freiberufler über Eure Ziele nachdenkt, müsst Ihr diese Vorstellungskraft nutzen. Ist es möglich sowohl Designer als auch Texter zu sein? Ein kreativer Künstler und damit genug für den Lebensunterhalt verdienen? Der einzige Grund warum Ihr es Euch nicht vorstellen könnt ist, dass Ihr Euch selbst sagt es geht nicht.

2. Flexibel bleiben

Heute will das Vorschulkind noch Pilot werden. Morgen schon Arzt. Und Übermorgen wahrscheinlich ein Superheld oder Zauberer. Kids ändern ihren Traumjob ständig, ganz abhängig davon was Ihnen gerade gefällt. Sie sind flexibel, kreativ und haben keine Angst davor etwas völlig anderes als Gestern zu wollen.

Versucht etwas dieser Flexibilität beizubehalten. Ihr müsst ja nicht gleich von Design in die Neurologie überwechseln, solltet aber dazu fähig sein Euren Karriereweg mit Leichtigkeit anzupassen. Haltet Eurer Portfolio auf dem Laufenden, die Visitenkarten bereit und seht Euch Aufmerksam nach neuen Ansatzpunkten und Projekten um, auch wenn diese manchmal etwas Abseits Eurer Komfortzone liegen. Ein flexibler Freiberufler ist einer der Geld verdient.

3. Spaß an der Freude

Die Welt strotzt nur so an Aufgaben und Obligationen, aber eine Fünfjährige sieht das ganz anders. Sie sieht nur eine Möglichkeit rumzublödeln, kreativ zu sein und alles mit Spaß anzupacken. Alles, sei es eine Autofahrt zur Oma oder beim Abendessen kochen helfen, kann aus dem rechten Blickwinkel zum Spiel werden.

Bringt diesen Spaß in Eure Arbeit mit ein. Bindet Eure Kunden in “Wann wenn” Szenarios ein, um zu sehen wie Ihr wirklich etwas neues und aufregendes kreieren könnte. Oder fordert einen befreundeten Freiberufler zu einem Design-Rennen heraus; wer sein Projekt als Letzter beendet bezahlt das Bier! Findet Wege wie Ihr neuen Spaß in Eure Arbeit bringen könnt, sodass Ihr Euch schon auf das nächste Projekt freuen könnt.

4. Den Frust rauslassen

Nichts ist wechselhafter als die Laune eines Kindes. Im einen Moment ist es so glücklich wie die Maus im Speck und kaum versieht man sich und es liegt weinend und schreiend auf dem Boden. Diese Weinanfälle können für alle Beteiligten sehr nervig sein, allerdings ist es wahrscheinlich genau das was ein Kind dazu braucht, um den beängstigenden oder befremdlichen Vorfall zu verarbeiten, der ihm gerade den Tag vermiest hat.

Als Designer ist es dem Geschäft nicht sehr zuträglich sich weinend und schreiend auf den Boden zu werfen. Sich allerdings die Zeit zu nehmen dem Arbeitsfrust Luft zu machen, ist vielleicht genau was Ihr braucht, um den Stress abzubauen und weiterzumachen. Setzt Euch mit einem guten Freund zusammen und meckert über das laufende Projekt. Oder macht was die Kids machen und lasst es einfach raus. Vergießt ein paar Tränen in einer stillen Ecke und macht Euch dann wieder an die Arbeit. Egal welcher Methode Ihr wählt, wenn Ihr den Frust rauslasst fühlt Ihr Euch danach garantiert besser.

5. Immer dazulernen

Ein Fünfjähriger lernt immer Neues. Warum ist der Himmel blau, wie mache ich ein Nutella Brot oder wo kommen Babies her. Er erweitert ständig seinen Wortschatz, lernt neue Fertigkeiten und andere Wege mit einer für ihn sehr großen Welt zu interagieren.

So wie ein Kind sollte auch ein Freiberufler immer offen dafür sein Neues dazuzulernen. Sucht Euch interessante Workshops, Klassen und Treffen mit anderen Designern. Lest Bücher und seht Euch Tutorials an. Findet einen Mentor oder nehmt Euch die Zeit einem neuen Freien zu helfen. Teilt Euer Wissen und lernt dabei selbst etwas Neues dazu. Bleibt auf dem Laufenden, folgt den Trends und die Chancen stehen gut, dass Ihr auch immer neue Projekte findet.

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