t3n hat mich Interviewt: Wie perfekt muss Karriere sein?

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16.01.2014 248 Leser 8 Debatten 443 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 47 Sekunden

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Im Dezember hat mich Jan Thomas Otte gemeinsam mit dem Kollegen Klaus Werle vom Manager Magazin interviewt. Und zwar für t3n, dabei ging es um ein wichtiges Thema: Wie behält man im Überangebot an Karriere-Tipps und Ratgebern den Überblick und vor allem die eigenen Ziele vor Augen.

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Das Problem der heutigen Absolventen-Generation

Der Artikel auf t3n spiegelt, das zeigen auch die Kommentare darunter, die Probleme der heutigen Absolventen-Generation wieder:

Die Karriere perfekt und stringent durchgeplant, zig Praktika abgerissen, alle guten Ratschläge befolgt – und dabei die eigenen Wünsche und Ziele, ja vielleicht sogar die ganze Persönlichkeit aus den Augen verloren. Wobei ich mich Frage, ob das altersbedingt jemals anders war.

Die Angst, sich auf das Falsche festzulegen

In Ottes Beitrag ist es „Titelheldin“ Klara, die im Vorstellungsgespräch auf die Frage nach ihren Zielen keine Antwort hat. In der Realität ist das ein häufiges Problem in einer Zeit, in der es so viele Möglichkeiten gibt, dass die meisten sich gar nicht erst entscheiden können oder wollen.

Grund ist meiner Meinung nach die Angst, einen irreperabelen Fehler in der Lebensplanung zu begehen: Bis zu einem bestimmten Alter soll der Berufseinstieg geschafft sein, ist der Karrierweg dann einmal eingeschlagen, wird ein Wechsel immer schwieriger, auch weil mit zunehmendem Alter (angeblich) die Aussichten auf eine erfolgreiche Bewerbung sinken.

Dass das gar nicht so sein muss und man auch Mitten im Leben jederzeit nochmal umschwenken kann, darüber habe ich in der Welt schon geschrieben. Wie man das macht, zeige ich hier in einem ausführlichen Beitrag zur beruflichen Neuorientierung.

Stromlinie oder Querkopf?

Ich teile nicht Ottes in dem Artikel geäußerte Meinung, dass so etwas Personalern schlecht ankommt, ich glaube eher, dass Stromlinienförmigkeit leider häufig gesucht ist, auch wenn viele Unternehmen besser nach individuellen Köpfen Ausschau halten sollten, wie es Svenja Hofert kürzlich so treffend beschrieben hat.

Dennoch halte ich es, auch aus eigener Erfahrung, für wichtig, eigene Wege zu gehen, wie ich das auch im Interview rate.  Dazu gehört, sich von anderen nicht vermeintlich sichere Karrierwege einreden zu lassen und nicht aus Angst alles perfekt planen und kontrollieren zu wollen.

Lasst Euch nichts einreden, macht Fehler!

Und dazu gehört auch mal ein Scheitern in Kauf zu nehmen, aus dem man lernen kann. Denn nur so ist man langfristig erfolgreich – ein Beispiel dafür ist etwa Milliardär Jon Oringer, der im Interview scheitern als notwendige Erfahrung bezeichnet.

Um es kurz zu machen: Die perfekte Karriere gibt es nicht. Am besten macht man es sich selbst recht. Auch wenn das klingt wie eine Binsenweisheit: Es ist manchmal gar nicht so einfach!

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  1. Cornel Müller

    RT @baloise_jobs: Wie perfekt muss Karriere sein? via @SimoneJanson

  2. Baloise Jobs

    Wie perfekt muss Karriere sein? via @SimoneJanson

  3. Heiner Tenz

    Wie perfekt muss Karriere sein? | B E R U F E B I L D E R (Interview mit Simone Janson)

  4. Jan Thomas Otte

    Im Überangebot an #Karriere-Tipps, 9xKlugen Ratgebern und Coaches den Überblick behalten: – Interview @berufebilder

  5. Karriere-Einsichten

    Im Überangebot an #Karriere-Tipps, 9xKlugen Ratgebern und Coaches den Überblick behalten: – Interview @berufebilder

  6. KompetenzPartner

    t3n hat mich Interviewt: Wie perfekt muss Karriere sein?: Im Dezember hat mich Jan Thomas Otte… #Beruf #Bildung

  7. Alexander Katona

    Hey Simone, schick mir doch mal eine Mail an aka@t3n.de – Ich würde dir gerne unser aktuelles @t3n Logo schicken. Viele Grüße!

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