Serie Duales Studium – Teil 2: Theorie und Praxis bei der Deutschen Bahn – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Serie Duales Studium – Teil 2: Theorie und Praxis bei der Deutschen Bahn



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Vor einiger Zeit habe ich einen Studierenden interviewt, der ein Duales Studium bei der Deutschen Bahn absolvierte. Wie sehen seine Motivation und seine Erfahrungen aus?

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Zu viel Theorie an der normalen Hochschule

Für Steven Gotthardt aus Neustadt im Westerwaldkreis war ein Duales Studium die eindeutig bessere Alternative: Der 24jährige hatte zunächst an der Universität Siegen einen Diplomstudiengang begonnen. Aber Theoretisches Pauken in überfüllten Hörsäälen war nicht sein Ding.

Über einen Bekannten hörte er von den dualen Studiengängen, die die Deutsche Bahn (DB) in Kooperation mit Hochschulen in ganz Deutschland anbietet. Er bewarb sich bei der DB Systel, dem IT-Spezialisten der DB um einen Platz für den dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Rödermark in Hessen.

Bewerbungsgespräch wie bei einem richtigen Job

„Ausgewählt wurde ich aber nicht durch die Hochschule, sondern durch die Deutsche Bahn – eben wie bei einem richtigen Job: Ich musste aber nicht nur ein Assessment-Center durchlaufen, sondern zuvor auch ein Telefon-Interview bestehen, das teilweise auch auf Englisch geführt wurde. Da wir im Job auch viele Kontakte mit dem Ausland und internationalen Mitarbeitern haben, ist Englisch Pflicht!“

erklärt Gotthardt den mehrstufigen Auswahlprozess.

Theorie & Praxis im Wechsel

Während des sechsemstrigen Studiums wechselten Theorie und Praxis ab: Gotthardt absolvierte jeweils im Wechsel drei Monate an der Hochschule und drei Monate im Unternehmen in Frankfurt.

Da der Studiengang zu 40 Prozent aus betriebswirtschaftlichen und 60 Prozent aus IT-Inhalten besteht, durchlief der Student während der Praxiseinheiten so verschiedene Abteilungen wie Geschäftsstrategie und Management oder die Energieversorgung.

Theoretisches Wissen in die Praxis einbringen

Besonders gefällt ihm dabei die Möglichkeit, selbständig in eigenen Projekten zu arbeiten und sein theoretisches Wissen aus der Hochschule in praktische Erfahrungen umzusetzen oder umgekehrt seine Praxiserfahrungen in der Theorie noch zu vertiefen.

Über die Praxiseinheiten muss er jeweils Berichte verfassen und diese in Seminaren präsentieren – die Bewertung spielt in der Gesamtnote des Studiums eine wichtige Rolle.

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