Was kann Coaching – Teil 6: Im Kopf des Klienten – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Was kann Coaching – Teil 6: Im Kopf des Klienten



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Bildlich gesprochen ist Coaching kein Navigationsgerät oder GPS, das Richtungen und Wegänderungen vorgibt. Sondern Coaching befähigt den Klienten, dass er selbst Richtung und Wegänderung definiert.

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Hier schreibt für Sie: Oliver Bartels ist Trainer und Berater. Profil

Die Lösung kommt vom Kunden

Die Lösungen kommen im Coaching von demjenigen, der das Problem hat. Dies ist der größte Unterschied zu anderen Beratungsformen.

Somit ist ein gelungenes Coaching-Gespräch keinesfalls die Beratschlagung oder Suggestion (etwas so oder anders zu tun), sondern es ist genau das Gegenteil.

Genau passende Hilfe

Die Unterstützung liegt in der Hilfe, die Lösung in und durch sich selbst zu suchen und zu finden. Und nur so passt das Ergebnis dann auch optimal zur Person, zur Situation und Umgebung.

Gleichzeitig nimmt es den Hilfesuchenden wertschätzend ernst, indem es ihm zutraut, genauso gut (ja eigentlich besser) passende (Problem-) Lösungen zu finden, wie der Coach.

Coaching ist gnadenlos

Gleichzeitig ist Coaching gnadenlos: Es wirft den Menschen zurück auf die eigene Verantwortung für das eigene Leben.

Es sagt dem Hilfesuchenden, dass niemand es besser weiß oder wissen kann und dass nur er die passende und somit für ihn „richtige“ Entscheidung treffen bzw. Lösung finden kann. Und das ist der tatsächliche Zauber im Coaching. Wenn der Coach das hinkriegt, kann der Coaching-Klient zaubern.

Wenn Klienten zu Zauberern werden

Jeder Mensch ist in der Lage und hat die Kraft dazu, seine Probleme, Themen und Situationen selbstständig zu lösen (Ausnahmen finden sich bei therapiebedürftigen Patienten).

Daraus folgt, dass wir uns als Coaches erlauben können, Vertrauen in die Lösungskraft des Coaching-Klienten zu haben. Denn der Coaching-Klient ist auch für seine Lösung des Problems verantwortlich.

Coaching beginnt im Kopf

Die Lösung beginnt im Kopf des Coaching-Klienten. Dem Coaching-Klienten steht wiederum ein Coach gegenüber. Und dieser ist für das erfolgreiche Durchführen des Coachings, den Coaching-Prozess, verantwortlich.

Coaching beginnt im Kopf des Coaches. Lassen Sie uns gemeinsam in den Kopf eines Coaches schauen: Dort entscheidet sich, wie das Coaching ablaufen wird.

Wie läuft Coaching ab?

Das „wie“ hängt ganz maßgeblich von der Haltung des Coaches ab. Die Haltung eines Coaches lässt sich als innere Einstellung oder als persönliche Erfahrung umschreiben; sie beinhaltet alle Paradigmen und Grundannahmen des Coaches.

Die Antworten auf die folgenden Fragen machen die Grundlage aus, die beim Coach mitschwingt, sobald er sich für eine Methode oder eine Technik entscheidet. Das meinen wir, wenn wir von Haltung sprechen. Und das ist der Zusammenhang zwischen Coaching und dem Kopf des Coaches.

Checkliste: Wie kann Coaching ablaufen?

  • „Welche bewusste oder unbewusste Vorstellung hat der Coach von Kommunikation und wie diese ‚funktioniert‘?“
  • „Welches Bild hat der Coach von Menschen im Allgemeinen und von seinem Coaching-Klienten im Speziellen?“
  • „Wie beschreibt der Coach soziale Zusammenhänge und wie beschreibt er Veränderungsschritte von Individuen?“
  • „Welche innere Haltung hat er zum Coaching-Prozess?“
  • „Was ist seiner Meinung (und Erfahrung) nach möglich und was nicht?“
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