Buddhismus als Organisationsentwicklungsstrategie – Teil 1: Buddhismus meets Management – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Buddhismus als Organisationsentwicklungsstrategie – Teil 1: Buddhismus meets Management



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Eine neue Organisationsentwicklungsmethode verknüpft buddhistische Strategien mit bewährten Beratungstechniken. Daraus soll ein neues Erfolgsrezept für Firmen mit ethischen Grundsätzen entstehen.

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Buddhismus und Managment – ein Widerspruch in sich?

Buddhismus und Management: ein Widerspruch oder eine wohltuende Ergänzung? Möglichkeit oder Spinnerei? Nur etwas für Einzelkämpfer und realitätsfremde Weltverbesserer?

Tatsächlich hat der Buddhismus einiges zu bieten, wenn es darum geht neue Wege zu gehen und ein Unternehmen nach ethischen Kriterien zu führen. Und dabei ist es auch durchaus wünschenswert guten Gewinn zu machen, denn nur so können alle Beteiligten auch profitieren.

Vorsorge gegen Burnout

Meditation und auch Achtsamkeit ist zum Beispiel eine hervorragende Vorsorge gegen Burnout. Tatsächlich wurde in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt, dass Meditation die Fähigkeit, sich konzentrieren zu können signifikant erhöht.

Eine Studie von Yi-Yun Tang an der Texas Tech University in Lubbock kam zu dem Schluss, dass tägliche Meditation einen weitaus positiveren Effekt auf die Gehirnzellen hat, als etwa eine reine Entspannungsübung: Die Leitgeschwindigkeit der grauen Zellen wird nach nur vier Wochen Übung im vorderen Cortex erhöht.

Emotionen kontrollieren durch Meditation

Das bedeutet im Klartext, dass ein kontrollierter Umgang mit Emotionen durch Meditation möglich ist. Darüber hinaus hat Meditation einen positiven Effekt auf das vegetative Nervensystem: Atmung, den Puls, Herz- und Kreislauf stabilisieren sich durch regelmäßiges meditieren.

Buddhistische Organisationsentwicklung bedeutet allerdings weit mehr als das Lernen von Techniken. Es bedeutet, eine buddhistische Grundhaltung allem und jedem gegenüber zu etablieren. Buddhisten verstehen sich als Teil eines großen Ganzen, es steht dadurch niemals ausschließlich der eigene Gewinn im Mittelpunkt.

Buddhistische Unternehmer sehen das große Ganze

Laut einer Studie hat dies zur Folge, dass buddhistisch orientierte Unternehmer sich immer auch die weitreichenden Konsequenzen ihrer Handlungen vor Augen halten.

Eine Tatsache, die fast zwangsläufig in ein faires Unternehmertum mit sozialem Engagement und Nachhaltigkeitsprinzipien führt. Eine wichtige Rolle spielen dabei Mitgefühl, Weitsichtigkeit und Wertschätzung.

2 Beispiele aus der Praxis

Ich möchte im Folgenden an zwei praktischen Beispielen aus unserem Beratungsalltag schildern:

Karsten S. möchte in seiner Firma einen Wertewandel etablieren. Sein Ziel: Fairness, Motivation und ein gegenseitigen Respekt als ethische Prinzipien für jeden seiner 800 Mitarbeiter als Leitbild. Karsten weiß jedoch nicht so recht wie er seine neuesten Pläne in die Tat umsetzten soll, denn nicht allen in der Führungsebene gefällt sein Stil.

Auf ungewöhnliche und buddhistische Managementstrategien setzt auch der Hersteller von natürlichen Nahrungsergänzungen Hans B.: Seine Mitarbeiter sind an keinen vorgegebenen Zeitplan gebunden, da Hans ihnen ganz vertraut und dem Firmenchef vor allem eines wichtig ist: die Eigenverantwortung eines jeden Mitarbeiters. Hans managt sein Unternehmen nach buddhistischen Prinzipien mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Wie nun setzt man dies konkret um? Ich will das im folgenden Beitrag, der morgen erscheinen wird, anhand eines sogenannten Paramitachecks ausführlicher erläutern.

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