Bewerben, aber richtig – Teil 2: Bewerber-Lexikon H-O – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Bewerben, aber richtig – Teil 2: Bewerber-Lexikon H-O



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Ihre Bewerbung ist das erste, das Ihr potentieller neuer Arbeitgeber von Ihnen sieht. Um so erstaunlicher ist, wie viele Fehler immer noch in Bewerbungen gemacht werden, gerade bei den Basics, die eigentlich jeder schon 100mal gehört hat. Daher hier Teil 2 unseres Bewerber-Lexikons in drei Teilen mit den wichtigsten Bewerbungs-Basics: Bewerbungstipps  Jobbörsen Jobmessen Stellenanzeigen Bewerbungsanschreiben Bewerbungsprozess Bewerbungsfoto


Bildung Karriere Zukunft - Berufebilder.de-Autoren-Profil
Hier schreibt für Sie: Diana Bridde ist Führungskraft in der Erwachsenenbildung. Profil

H wie Hobbys

Besser ist es, wenn Sie Ihre Hobbys „persönliche Interessen“ nennen. Geben Sie Ihre Hobbys nur an, wenn Sie zu der Stelle passen. Bewerben Sie sich in einer Redaktion kann es durchaus relevant sein, wenn Sie ein Blog haben.

Sport kommt meistens gut an, solange er nicht zu extrem ist. Sportarten wie Skilaufen, Fußball oder Klettern haben ein hohes Verletzungsrisiko und das wirkt auf potenzielle Arbeitgeber abschreckend. Gehen Sie lieber joggen oder schwimmen, auch wenn das nicht ganz der Wahrheit entspricht.

I wie Initiativbewerbung

Die Initiativbewerbung bietet viele Chancen aber auch Tücken. Der klare Vorteil der Initiativbewerbung liegt in der mangelnden Konkurrenz. Auf eine Stellenanzeige bewerben sich meist hunderte Konkurrenten, während bei einer Initiativbewerbung kaum mit Konkurrenz zu rechnen ist.

Leider ist es nicht ganz einfach zu erforschen, welche Positionen in einer Firma bald neu zu besetzen sind. Initiativbewerbungen sind deshalb oft schwammig und ungenau. Aber hier liegt gerade die Krux: Initiativbewerbungen dürfen nicht zu allgemein sein. Informieren Sie sich vorab über die Firmenstruktur. Sie sollten in der Bewerbung mindestens die Abteilung nennen, in der Sie arbeiten möchten.

J wie Jobbörsen

Jobbörsen gibt es viele. Bei der Vielzahl der Angebote gilt es, sich erst einmal darüber klar zu werden, was man sucht und dementsprechend die passende Jobbörse auszuwählen. bei der Auswahl hilft z.B. die Crosspro-Research-Nutzer-Umfrage, bei der Stellensuchende in einem Langzeit-Test Jobbörsen und Jobsuchmaschinen nach unterschiedlichen Kriterien beurteilen.

In den meisten Jobbörsen kann man aber nicht nur nach Jobs suchen, sondern auch Stellengesuche aufgeben, ein Profil erstellen, Dokumente hochladen oder Suchaufträge kreieren.

K wie Kompetenzen

Nennen Sie im Anschreiben Ihre persönlichen Kompetenzen. Aber schreiben sie keine Listen: Ich bin teamfähig, ordnungsliebend, freundlich und zuverlässig. Das glaubt Ihnen kein Mensch. Es ist wichtig Kompetenzen zu belegen. Statt „ Ich bin teamfähig“, schreiben Sie lieber: „Ich arbeite zurzeit in einem Team von sieben Personen.“

L wie Lücken im Lebenslauf

Lassen Sie in ihrem Lebenslauf keine Lücken. Alles ist besser als eine Lücke. Sollten Sie Ihre kleinen Kinder betreut haben, dann schreiben Sie das ruhig in Ihren Lebenslauf und nennen es Familienmanagement. Auch mit Sprachkursen oder anderen Fortbildungen lassen sich prima Lücken füllen.

Sollten Sie längere Zeit nicht gearbeitet haben, dann sollten Sie sich darauf gefasst machen, dass Sie im Vorstellungsgespräch danach gefragt werden.  In kreativen Branchen besteht zudem die Möglichkeit, durch einen besonders kreativen Lebenslauf aufzufallen.

M wie Mappe

Eine schriftliche Bewerbung gehört in eine passende Mappe. Aber Vorsicht, lesen Sie die Stellenanzeige genau! Meist ist in der Anzeige beschrieben, wie man sich bewerben soll. Behörden wollen meist eine klassische Mappe, während die freie Wirtschaft eine Bewerbung per E-Mail bevorzugt.

Hin und wieder findet man auch Stellenanzeigen, die ausdrücklich keine Mappe wünschen sondern nur geheftete Blätter oder ausdrücklich Online-Bewerbungen. Wie auch immer die Wünsche, des Arbeitgebers sind, man sollte sich daran halten.

O wie Outfit oder was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an?

Hier gilt wie beim Fototermin ziehen Sie das an, was in der Branche üblich ist. Als Erziehern tragen Sie kein Businesskostüm uns als Bankkaufmann erscheinen Sie nicht in Jeans.

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