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Zur aktuellen Diskussion um Content-Marketing: Hauptsache Inhalte?

Seit Monaten schon gibt es eine mediale Diskussion um das Buzzword Content Marketing. Buzzwords sind Begriffe, die sehr oft genutzt werden, um Dinge zu beschreiben. Ich persönlich empfinde solche Begriffe mittlerweile des öfteren auch als Teil eines Leistungsversprechens.

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Worum geht’s eigentlich?

Wir sind jetzt alle auf Facebook – weshalb so mancher denkt, dass wir angekommen seien  – und nun stellen alle fest, dass es relativ ist wie viele Fans man hat. Im Kern – so das Versprechen von dem ich spreche – geht es darum die Fans nun mit passendem Inhalt zu beglücken und so noch mehr aus Social Media zu machen.

Die Idee, die dahinter steht, ist schnell beschrieben: Wir sind ja nun überall angemeldet und jetzt müssen wir mit diesen Anmeldungen ja auch mal was machen. Sehr frei nach dem Motto: Facebook war doch die Kampagne letzten Monat.

Moment mal: Angekommen? Inhalte?

Ist das nun des Tropfens letzter Schuss? In der Tat nicht: Längst hat der Austausch mit Fans über Inhalte und Themen begonnen. Längst fordern die Fans schon deutlich ein, was sie sich wünschen.

Insofern ist Content Marketing ein Zustand, der dort dienen soll, wo die Interaktion nicht aus sich selbst heraus entsteht. Wie kann das passieren? Tatsächlich ist dies oft der Fall, wenn der Mehrwert eines eigenen Firmenauftritts in sozialen Netzwerken nicht erkennbar ist.

In Worte gefasst: Nur wenn sich ein Unternehmen als solches in sozialen Netzwerken verkaufen möchte und sich damit über die geltenden (informellen) Regeln von Facebook, Twitter & Co. Hinwegsetzen, wird die Interaktion nicht automatisch einsetzen.

Fazit: Buzzword?

Wer sich nun also fragt, was dieses Content Marketing ist und wozu man es braucht, der wird nicht darum umhin kommen, zu erkennen, dass vor allem viele Unternehmen davon sprechen, die keine Strategie verfolgen.

Eine Strategie regelt ua. Inhalte und das verfolgte Ziel, woraus sich dann neue Inhalte ableiten lassen. Insofern ist die Diskussion um Content Marketing oder Storytelling eigentlich nur ein weiteres Indiz für die fehlende strategische Ausprägung von Social Media in Unternehmen.

Mehr als Markenbildung

Gemeinhin wird mit Strategie aktuell nämlich immer noch die Markenbildung oder –führung verbunden, dabei ist es viel mehr. Es geht um eine Absteckung von Möglichkeiten und Potential, ein Ziel, welches sich in den Unternehmenszielen wiederfindet bzw. daraus ableitet, und Mehrwerte für die Nutzer.

Das – so zumindest mein Eindruck – ist bislang nur in beschränktem Umfang geschehen und auch wenn stetig mehr Stellen als Social Media Manager geschaffen werden, so ist es doch für viel Fachpersonal schwer die komplexen Anforderungen zu strukturieren und in Form einer Strategie niederzulegen. (Link: Beitrag Social Media Manager sind keine PR Berater)


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