Sinn & Zweck von Corporate Blogging – Teil 1: Von der Fellpflege zum Benchmark – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Sinn & Zweck von Corporate Blogging – Teil 1: Von der Fellpflege zum Benchmark



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Die Information und das miteinander-Reden sind so alt wie die Menschheit selbst. Man könnte auch sagen: E-Kommunikation ist die virtuelle Form des Grooming Talk. Was heißt das nun für Unternehmens-Blogs? Businessideen & Verkauf  Unternehmenskultur Marketing Verhandlungen Verkaufen eMails Schreiben Stil Digitalisierung Roboter Internet


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Hier schreibt für Sie: Katharina Daniels arbeitete als Journalistin & PR-Beraterin u.a. für den Focus, manager magazin, ADAC oder die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Profil

Bloggen statt Fellpflege?

Der Anthropologe Desmond Morris sieht unser Bedürfnis zum Austausch als einen zivilisatorischen Ersatz für die gegenseitige Fellpflege der Primaten. Sich wechselseitig die Läuse aus dem Pelz zu knacken, ist eine Art der Zuwendung und des Interesses aneinander.

Da wir „nackten Affen“ heute eher selten Läuse im noch vorhandenen Haarwuchs des Anderen entdecken und diese Art der Zuwendung auch als durchaus despektierlich empfunden würde, verlegen wir uns auf andere Mittel der Kontaktaufnahme.

Die verschiedenen Stufen des Grooming Talk

Morris definiert verschiedene Stufen des „Grooming Talk“: Vom ritualisierten Wiedererkennungsgestus –Winken, Moin-Moin, Grüß Gott, High, Abklatschen in Jugendgangs – über den Wangenkuss bis zum Plaudern in geselliger Runde.

Heute hat sich – wenngleich auch dies als Phänomen keineswegs neu – der Netzwerk-Talk zu einem ganz eigenen „Kunstwerk“ stilisiert. Mit vielen Ratgebern „verziert“; wie netzwerke ich richtig? Und in vielerlei Spielarten zu besichtigen, vom exklusiven closed-shop bis zum jeder-spricht-mit-jedem Plaudern in virtuellen Netzwerken, respektive Social Media-Plattformen.

Virtuelle Rituale im sozialen Miteinander

In Zeiten der E-Kommunikation finden sich Entsprechungen für alle Stadien und Variationen des Fellpflege-Talks. Und die entwickeln sich in rasanter Geschwindigkeit. Die eMail besitzt heute schon altehrwürdigen Charakter. Jeweils eigene Kulturen des miteinander-Umgehens zeichnen sich auf den Social Media-Kanälen ab.

Ähneln nicht wenige Äußerungen auf Facebook den über-den-Gartenzaun-hin-und-her-geworfenen-Daseinsbekundungen: „Kalt heute –Stimmt“, so spiegeln sich bei Twitter spontane Volksaufläufe in Gestalt der Hashtag- Events.

Forenkultur als Postkutsche der Zukunft?

Google+ teilt vornehm in Interessenkreise und XING arbeitet mittels seiner Forentools eifrig an virtueller Diskussionskultur. Wer weiß, ob nicht diese Kanäle in ein paar Jahrzehnten bereits den Habitus einer Postkutsche für unsere Nachfahren verkörpern.

Nun, für uns sind sie – noch – verhältnismäßig neu. Gemessen an der Entwicklung der Kommunikationskanäle in den vergangenen Jahrzehnten. Und Blogs? Simone Janson warnte bereits vor kurzem vor einer Verwechslung eines eigenen Blogs mit Mitteilungen via XING & Co. Recht hat sie! Es ist etwas anderes!

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