Ziele & Zweck von Lerncoaching – Teil 7: Stärkung der Reflexionsfähigkeit – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Ziele & Zweck von Lerncoaching – Teil 7: Stärkung der Reflexionsfähigkeit



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Durch Lerncoaching wird die Reflexionsfähigkeit des Lernenden gestärkt: Lerncoaching bietet Lernenden die Möglichkeit, sich aktiv mit ihrem Lernen auseinanderzusetzen.


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Hier schreibt für Sie: Hanna Hardeland ist studierte Lehrerin. Als Lerncoach, Coach und Trainerin leitet sie ihr eigenes Institut. Profil

Richtig reflektieren – aber wie?

Neben dem Lernprodukt steht vor allem die Reflexion des Lernprozesses im Fokus. Der Lernprozess wird transparenter und dem Lernenden somit stärker bewusst.

Vielfach haben Lernende eine „gewisse Abneigung gegenüber dem Schreiben daher fallen schriftliche Selbstreflexionen z. B. in Lerntagebüchern oder bei der Portfolioarbeit teilweise „eher dürftig“ aus.

Reflektieren mit Lerntagebüchern

Das Gespräch im Lerncoaching bietet die Gelegenheit zum Dialog, während in Lerntagebüchern ausschließlich die Perspektive des Lernenden dargestellt wird.

Zusätzlich haben viele Lernende bereits beim Niederschreiben ihrer Schilderungen (z. B. bei der Portfolioarbeit) im Kopf, dass eine Lehrkraft oder ihre Eltern einen Blick darauf werfen werden.

Die eigenen Fähigkeiten im Fokus

Durch die Reflexion im Lerncoaching werden das Vorgehen, die Verhaltensweisen und die eigenen Fähigkeiten in den Fokus gerückt und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Der Lernende kann sein eigenes Handeln dadurch besser verstehen, Handlungsalternativen entwickeln und dabei sogar die Sichtweise des Lerncoaches als Fremdwahrnehmung einbeziehen.

Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten

Wesentlich ist, dass eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten stattfindet, wobei der Blick auch und gerade auf die Stärken gerichtet wird. Schließlich werden daraus Konsequenzen für das zukünftige Handeln gezogen: Die alleinige Beobachtung von Verhalten bleibt folgenlos, wenn sich nicht Reflexionsprozesse anschließen, die wiederum Regulationsverhalten auslösen.

In der praktischen Lerncoaching-Arbeit soll der Lernende zum Nachdenken angeregt werden. In einem gelungenen Gespräch stellt der Lerncoach Fragen, auf welche es keine eindeutige Antwort gibt; vielmehr wird ein Denkprozess initiiert.

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