Ziele & Zweck von Lerncoaching – Teil 2: Coaching für’s lebenslange Lernen – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Ziele & Zweck von Lerncoaching – Teil 2: Coaching für’s lebenslange Lernen



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In der heutigen Gesellschaft verändern sich Wissensbestände kontinuierlich. Die Halbwertszeit des Wissens hat sich verringert; es besteht nicht mehr das klassische schulische Vorratswissen. Lebenslanges Lernen heißt die Devise.


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Hier schreibt für Sie: Hanna Hardeland ist studierte Lehrerin. Als Lerncoach, Coach und Trainerin leitet sie ihr eigenes Institut. Profil

Warum Lebenslanges Lernen wichtig ist

Aufgrund der sich stetig verändernden Arbeitswelt und einer erhöhten Technisierung besteht an Erwerbstätige derzeit und auch in Zukunft der Anspruch an die Fähigkeit und Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Damit geht einher, dass Berufstätige zunehmend lernfähig und -bereit bleiben müssen, um an der Wertschöpfung der Gesellschaft teilzuhaben:

Die Firmenzugehörigkeit ändert sich häufig(er), der Arbeitsplatz wird vermehrt gewechselt; Erwerbstätige sollten heute schnell auf die sich ändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren können. Dies erfordert flexible, lernbereite sowie lernkompetente Arbeitnehmer.

Lehrende als Lernprozess-Initiatoren

Lehrende sind Lernprozess-Initiatoren: Sie bereiten Lerninhalte didaktisch-methodisch auf. Dazu entwickeln sie geeignete Lernarrangements mit unterstützenden Arbeitsaufträgen. Lernprozesse verlaufen jedoch nicht nach einem bestimmten System und bei jedem Lernenden gleich, sondern sehr individuell und vielfältig.

Die Lehrperson sollte folglich nicht von einem „fiktiven Durchschnittslernenden“ ausgehen, sondern verstärkt die individuellen Verstehens- und Bearbeitungsprozesse des einzelnen Lernenden in den Mittelpunkt rücken.

Wie können Lerncoaches helfen?

Bildungsinstitutionen können durch den Einsatz professioneller Lerncoaches dazu beitragen, dass Bildung individueller und vielfältiger wird. Lernende können ihren Lernprozess mithilfe des Lerncoaches individuell gestalten, z. B.

  • in Form von Lernstoffangeboten auf unterschiedlichen Niveaustufen,
  • mittels individueller Lernziele- und -strategieplanung,
  • auf Basis spezieller methodischer Aufgaben,
  • durch den Einsatz von geeignetem Anschauungsmaterial oder
  • in Form von individueller Unterstützung, um motivierter oder zeiteffizienter lernen zu können, etc.

Lern-Coaching: Hilfe zum Selbst-Lernen

Zusammenfassend bedeutet dies, dass Lernende dazu befähigt werden müssen, sich Wissen selbst anzueignen und ihren Lernprozess selbstständig zu steuern.

Diese Eigenschaften und Fähigkeiten können im Rahmen von Lerncoaching gefördert und optimiert werden, zumal hier eine explizite sowie bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernen stattfindet. Demzufolge sollte Lerncoaching bzw. -beratung ein alltäglicher Bestandteil der Bildungsarbeit und Schulentwicklung sein.

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