Alles Social Media Akademie oder wie man den Überblick behält: Differenzierung der Social Media Weiterbildung

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28.08.2013 482 Leser 2 Debatten 682 Wörter Lesezeit: 0 Minuten, 24 Sekunden
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Das Angebot an Social-Media-Weiterbildungen ist breit- und unübersichtlich: Längst nicht nur Social-Media-Akademien bieten Weiterbildungen an, sondern auch Hochschulen, private Weiterbildungs-Einrichtungen oder auch die traditionsreiche IHK. Zeit für einen Überblick. Bildung  Weiterbildung Studium SocialMedia Networking Berufsbild Medien & Social Media

Social-Media-Weiterbildung: Beratung tot Not!

Ich habe mich hier auf B E R U F E B I L D E R . D E ja schon häufiger mit dem Thema Social-Media-Weiterbildung auseinandergesetzt und berate mittlerweile auch Weiterbildungswillige zu diesem Thema.

So habe ich in meinem Beitrag Praktische Tipps zur Auswahl eines Social Media Studiums festgestellt, dass eine qualitativ hochwertige Social-Media-Weiterbildung nicht unbedingt teuer sein muss.

Welche Weiterbildungen gibt es am Markt?

In „Keiner kann alles“ habe ich ausführlich erklärt, Warum die Social-Media-Branche sich spezialisieren muss – nämlich weil es, wie in jedem anderen Bereich auch, für unterschiedliche Themenfelder Experten geben muss.

In Das Kreuz mit der Social-Media-Praxis habe ich micht schließlich mit dem neuen Master-Konzept der Hochschule Anahlt auseinandergesetzt, die seit kurzem einen neuen und vergleichsweise günstigen Social-Media-Studiengang anbietet.

Inhalt der Weiterbildung: Auf die Qualität kommt es an!

Schließlich habe ich ganz ketzerisch die Frage gestellt, ob Social-Media das neue Nageldesign ist angesichts einer zu erwartenden Schwemme an Absolventen, bei denen die Qualität alles andere als klar ist. Darauf zu achte, was man in der Weiterbildung lernt, wird daher immer wichtiger.

Allgemein wird jedoch eine Entwicklung – auch von mir in meinen bisherigen Artikeln zur Social-Media-Weiterbildung –  nur selten beleuchtet: Die Ausdifferenzierung der Disziplin in unterschiedliche Tätigkeitsbereiche. Diese Gliederung möchte ich nun liefern.

Online Marketing Manager (OMM): Der Stratege hinter der Exekutive

Der OMM plant Aktionen, ist für die Berechnung des ROI zuständig und bespricht mit dem Kunden alle Maßnahmen zu den Onlineaktivitäten. Er ist entweder ein Social Media Manager mit entspr. Weiterbildung oder – und dies auch nicht zu Unrecht – ein studierter Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketing.

Dies ergibt sich anhand der auf ihn zukommenden Anforderungen. Dazu gehört neben der Berechnung des ROI auch genaue Planung in Zahlen, welche Kosten auf den Kunden zukommen, mit welchem Ergebnis zu rechnen ist und welche Möglichkeiten es alternativ gibt.

Grob betrachtet ist er der Analytiker bei dem alle Fäden zusammen laufen.

Mobile Marketing Manager (MMM): Der Hipster zwischen OMM und SMM

Der MMM plant Aktionen, welche sich vor allem für mobile Endgeräte eignen. Seine Aufgabe ist es auch bestehende Aktionen für mobile Endgeräte umzusetzen und den OMM bei der Entscheidungsfindung zur Umsetzung neuer Maßnahmen zu beraten.

Im Unterschied zum SMM ist er damit beschäftigt die bestehenden Veränderungen in der mobilen Nutzung, d.h. Apps auf Smartphones und Tablets, sowie deren Usability sicher zu stellen.

Dazu ist eine Weiterbildung im Bereich Mobile Marketing von Vorteil – gleich wohl sollte man jedoch grundlegende Programmierkenntnisse besitzen, um Kleinigkeiten an Anwendungen selbst verändern zu können bzw. zu verstehen, was genau sich verändert, wenn es um mobile Anwendungen geht.

Social Media Manager (SMM): Die Rampensau

Der SMM nimmt stetig zunehmend eine exekutive Rolle ein, d.h. er ist für die Gestaltung von Content in Absprache mit OMM und MMM zuständig. Er befüllt die einzelnen Social Media Kanäle und interagiert direkt mit den Nutzern:

Damit bildet er die Brücke zwischen Unternehmen und Usern – er ist quasi im Mittelpunkt für alle Beteiligten. Die Ausbildungswege dazu sind immer noch unterschiedlich + sollten sich vor allem am künftigen Berufsfeld orientieren.

Fazit: Der Weiterbildungs-Markt differenziert sich so schnell, wie er wächst

Im Kern zeigt sich also der Markt für viele Berufsgruppen geöffnet und immer noch im Wachstum: Die Bewerber sollten jedoch für sich prüfen, welchen Aufgaben sie gewachsenen sind und bei welchen Arbeiten sie sich auch noch wohl fühlen:

Ein Programmierer wird sich nicht zwangsläufig wohl in der Rolle der Rampensau fühlen und der Stratege wird Probleme bei technischen Fragen im Sinne des Mobile Marketings bekommen.

Deshalb ist es wichtig diese Differenzierung vorzunehmen und für viele Social Media Manager bedeutet dies, sich künftig deutlich besser aufzustellen, indem sie die eigene Spezialisierung hervorkehren.

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