Mobbing im sozialen Netz – Teil 1: Ist Mobbing noch sozial?


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20.11.2013 829 Leser 2 Debatten 337 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 16 Sekunden
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Es gibt Sie: Die wirklich schlimmen Fälle von Cybermobbing im Netz – bis hin zu Kindern und jugendlichen die sich umbringen. Dennoch möchte ich dazu einladen, das schwierige Thema differenzierter zu betrachten. Erfolg & Management  SocialMedia Networking Privatsphäre Datenschutz Mobbing

Mobbing gibt es nicht nur im Arbeitsalltag

Wer über Mobbing nachdenkt, dem kommen in erster Linie Vorfälle aus dem Arbeitsalltag in den Sinn. Die Medien erziehen uns diese Perspektive an. So veröffentlichte Klaus Werle unter dem Titel Ziemlich beste Feinde: Absurdes aus der Arbeitswelt gerade eine Sammlung unterschiedlicher Geschichten aus dem Büroalltag.

Der ironisch-sarkastische Tonfall des Buches hat jedoch auch eins: Einen wahren Unterton, den viele Arbeitnehmer aus dem Alltag gut kennen. Trotzdem mehren sich die Berichte darüber, dass auch in sozialen Netzwerken das Thema Mobbing immer wieder an Aktualität gewinnt.

Übersetzt man Social wirklich mit sozial?

Wer über Social Media als Oberbegriff von sozialen Netzwerken nachdenkt, der kann eins nicht leugnen: Social kann nicht sozial heißen. Zwar widmen sich Crowdsourcingprojekte auch sozialen Zwecken in erster Linie heißt das neue Sozial jedoch etwas anderes: Social im Sinne von Social Media bedeutet der Kontakt unter Konten.

Insofern ist die Wortbedeutung von sozial weniger auf das Zusammenleben und –wirken von Menschen oder sogar dem Gemeinwohl dienend denn viel eher auf ein Verständnis von Gesellschaft, welches sich an den unterschiedlichen Verbindungen der Nutzer von computergestützten Netzwerken orientiert.

Mobbing als Teil von sozial?

Führt man diesen Gedanken nämlich weiter, erklärt sich auch, wieso Mobbing zu sozialen Netzwerken irgendwo dazugehört. Entbindet man die Definition nämlich von der Gebundenheit an Arbeit und versteht sie als andauernde Ausgrenzung von bestimmten Personen, dann ist die Abgrenzung von Anderen eine Form davon, welche man eher als Benachteiligung bezeichnen würde.

Wie ich zu dieser These komme, die auf den einen oder anderen etwas provokativ wirken mag, das möchte ich morgen im zweiten Teil des Textes erklären.

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