Management in Lean-Start-Up’s – 2/3: Vom Prototyp zur Betaphase – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Management in Lean-Start-Up’s – 2/3: Vom Prototyp zur Betaphase



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Wie inzwischen klar sein dürfte, können wir durch die Konzentration auf validierte Lernprozesse einen Großteil der Verschwendung vermeiden, die Startups heute hart zusetzen. Wie beim Lean Manufacturing spart das Wissen, wo und wann man Energie optimal einsetzt, Zeit und Geld.


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Vertrauensvorschuss & Wachstumshypothesen

Um diese wissenschaftlich fundierte Methode auf Startups anzuwenden, müssen wir ermitteln, welche Hypothesen einer Überprüfung bedürfen. Ich bezeichne die besonders risikoreichen Elemente eines Startup-Geschäftsplans, von denen alles abhängt, als Annahmen, die einen Vertrauensvorschuss beinhalten.

Die beiden wichtigsten sind die Nutzenund die Wachstumshypothese. Sie erzeugen ihrerseits die Variablen, die eine Feinabstimmung des Wachstumsmotors ermöglichen. Jede Iteration ist ein Versuch, Gas zu geben, um zu sehen, ob der Motor anspringt.

Von der Idee zum Produkt

Sobald er rund läuft, wiederholt sich der Prozess, um von einem Gang in den nächsthöheren schalten zu können. Sobald diese Annahmen, die einen Vertrauensvorschuss beinhalten, identifiziert sind, besteht der erste Schritt darin, so schnell wie möglich mit einem minimal funktionsfähigen Produkt (MFP) in die Bauphase zu gelangen.

Das MFP ist die Produktversion, die einen vollen Durchlauf der Bauen-Testen-Lernen-Feedbackschleife mit einem Minimum an Kraftaufwand und Entwicklungszeit ermöglicht.

Vom Prototyp zur Betaphase

Dem minimal funktionsfähigen Produkt fehlen noch viele Merkmale oder Funktionen, die sich später als wichtig erweisen könnten. Ein MFP zu erstellen erfordert jedoch zusätzliche Arbeit:

Wir müssen in der Lage sein, seine Auswirkung zu messen. Beispielsweise wäre es unsinnig, einen Prototypen zu bauen, der von Ingenieuren und Designern ausschließlich mit Blick auf firmeninterne Qualitätsmerkmale beurteilt wird.

Auf die Kundenmeinung kommt es an

Wir müssen darüber hinaus in direkten Kontakt zu potenziellen Kunden treten, um ihre Reaktionen einschätzen zu können und ihnen den Prototypen notfalls schmackhaft zu machen.

Wenn wir in die Messen-Phase eintreten, besteht die größte Herausforderung in der Entscheidung, ob die Produktentwicklungsbemühungen echte Fortschritte mit sich bringen.

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