Warum Real-Life-Kontakte immer noch wichtig sind: Social Media ist erst der Anfang – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Warum Real-Life-Kontakte immer noch wichtig sind: Social Media ist erst der Anfang



Trotz Facebook und Co geht kein Weg an einem substanziellen Netzwerk vorbei. Und wie es bei Netzen so ist, müssen sie in Kleinarbeit hergestellt werden. Knoten für Knoten. Eine gute Anleitung dafür hat Peer Arne Böttcher dazu geschrieben.

All Business ist People Business

Relationship-Management ist die Fähigkeit, langfristige, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Zu Kunden, Partnern und selbstverständlich auch zu den eigenen Mitarbeitern.

Dabei geht es nicht vorrangig um Harmonie, wie Peer-Arne Böttcher in seinem Management-Buch „Hand drauf“ gleich klarmacht, sondern um die Grundlagen wirtschaftlichen Handelns: „Ehen sollen glücklich sein, Partnerschaften hingegen erfolgreich, das ist ein großer Unterschied“.

Gute Beziehungen sind kein Zufall

Anhand seiner Beziehungspyramide veranschaulicht der Autor, dass gute Beziehungen im Business kein Zufall sind, sondern auf Gesetzmäßigkeiten beruhen. Zehn chronologische Etappen führen Sie vom Fundament zur Spitze.

Vor dem ersten freundlichen Telefonat stehen Reflexion und Recherche: Sie formulieren zunächst Ihre Business-Ziele und skizzieren das Profil Ihrer Mitspieler („Gemeinsam zum Erfolg zu kommen, heißt manchmal ganz schlicht, Partner zu finden, die das eigene Projekt unterstützen.“).

Gute Vorbereitung ist alles

Dann bereiten Sie sich auf Ihr Gegenüber ausreichend vor. Xing, Google und vielleicht auch Facebook geben Ihnen wertvolle Hinweise darauf, mit wem Sie es künftig zu tun haben – noch bevor Sie ein Wort miteinander gewechselt haben („der nullte Eindruck“).

Und danach? Gehen Sie zielstrebig, freundlich auf die Menschen zu („Eine Beziehung muss analog aufgebaut und danach auch gepflegt werden, sonst virtualisiert sie sich“), mit denen Sie arbeiten und vor allem persönlich.

Ein guter Kontakt bringt 10 andere

Natürlich möchten Sie etwas von ihnen haben, aber genau deswegen sollten Sie bereit sein, immer auch etwas zu geben. In Vorleistung. Nicht als Dankeschön. Das ist der Grundstock nachhaltiger Beziehungen und partnerschaftlichen Verhandelns. „Lässt man sich gegenseitig gewinnen, nicht nur einmal, sondern aus Prinzip, dann können daraus lang anhaltende und erfolgreiche Beziehungen entstehen.“

Fazit: „Ein guter Kontakt im Netzwerk bringt zehn andere hinzu. Ein schlechter hingegen vertreibt zehn gute – schreibt Peer-Arne Böttcher in seinem Buch „Hand drauf“ und erklärt Ihnen ausführlich, dass es keine Kunst ist, regelmäßig „gute“ Kontakte aufzubauen.

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Hier schreibt für Sie: Oliver Ibelshäuser ist Journalist und Inhaber des Redaktionsbüros Text & Vision. Profil


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