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Immobilienrente – Sinn & Unsinn – Teil4: Die Steuern



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Wie bereits gestern angekündigt, geht es nun im vierten und letzten Teil meiner kleinen Serie zur Immobilienrente um das leidige Thema Steuern: Gründung & Finanzen  Steuern Bürokratie Krankenversicherung Unfallversicherung Berufsunfähigkeit Finanzen Banken Investment Kapital Altersvorsorge


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Hier schreibt für Sie: Reinhard Schinkel ist laut Handelsblatt einer von Deutschlands besten Steuerberatern und Fachautor für Steuerrecht. Profil

Steuern zahlen Sie nur beim Verkauf

Bei der Immobilienrente sind die Rentenzahlungen beim Verkäufer nur mit dem günstigen Ertragsanteil zu versteuern.

Ein Beispiel: Mit 65 Jahren verkauft der Eigentümer seine Immobilie und erhält eine zusätzliche Rente in Höhe von 500 € im Monat (6.000 €/Jahr). Der Ertragsanteil beträgt in dem Fall 18%, denn zu Beginn der Rentenzahlung war der bisherige Eigentümer 65 Jahre alt.

Was bedeutet das?

Das bedeutet wiederum: Von den zugeflossenen 6.000 € müssen nur 1.080 € versteuert werden. 4.920 € werden steuerfrei eingenommen.

Bei der Auszahlung der Umkehrhypothek zu Lebzeiten ist steuerlich nichts weiter zu beachten. Die Auszahlung ist steuerfrei, da es sich de facto um ein reines Darlehen handelt. Aber auch in Hinblick auf die Erbschaftsteuer lässt sich mit der Immobilienrente Geld sparen.

Der Trick mit dem Pflegegeld

Gerade wenn keine nahen Verwandten mehr leben, fällt bei der Erbschaft für Nichten und Neffen eine enorm hohe Erbschaftsteuer an. Verkaufen Sie jedoch zu Lebzeiten das Objekt und unterstützen Sie Ihre Verwandten bereits zu Lebzeiten (zum Beispiel als Zahlung von Pflegegeld) erhalten Sie bereits zu Lebzeiten die angemessene Dankbarkeit.

Der Clou dabei ist: Bei Zahlung eines Pflegegeldes ist dieses unter bestimmten Voraussetzungen und bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei. Bei der Umkehrhypothek mindert das aufgenommene Darlehen die erbschaftsteuerliche Belastung für die Erben. Die Darlehenshöhe wird vom Wert der Immobilie abgezogen.

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