Führe dich selbst, bevor du andere führst: Denkanstöße für Erfolg im Management

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27.08.2013 361 Leser 0 Debatten 425 Wörter Lesezeit: 3 Minuten, 51 Sekunden

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Gestern wurde auf Berufebilder eine Studie der Bertelsmann-Stiftung behandelt, wonach Führungskräfte besonders resilient und damit erfolgreicher seien. Es scheint, als habe auch John C. Maxwell geahnt, dass solche Studienergebnisse stimmen. Denn er stellte fest: „Andere führen kann nur, wer sich selbst im Griff hat“.

Entscheiden heißt noch lange nicht, es zu tun

Maxwell gibt seinen Lesern lustige Rätsel auf, nachdenklich machen. Etwa dieses hier: „Fünf Frösche sitzen auf einem Holzklotz. Vier entscheiden sich zu springen. Wie viele bleiben oben? Klare Antwort: Fünf. Denn sich für etwas entscheiden, heißt noch lange nicht, es auch zu tun.“

Der einem hier ins Gewissen redet, ist mit John C. Maxwell einer der weltweit renommiertesten Führungskräftetrainer. Sein wichtigstes Führungsprinzip heißt „Führe dich selbst“. Und genau dazu leitet er in „Die 15 Gesetze des Erfolgs“ an. Gute Lektüre für alle, die sich systematisch auf Erfolgskurs bringen wollen.

Führe dich selbst, bevor du andere führst

Es ist um 180 Grad gedrehtes, auf sich selbst angewendetes Führungswissen. Und hat mit den gleichen Irrtümern und Widerständen zu tun, die bei der Führung von Mitarbeitern auftreten können.

Solche Irrtümer, mit denen John C. Maxwell als erstes aufräumt, heißen: „Ich entwickle mich automatisch weiter.“ Oder „Ich weiß nicht, wie man wächst.“ Oder „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.“ Es ist sicherlich keine Rocket-Science, die John Maxwell da auffährt. Aber er stellt genau die richtigen Fragen.

Über die eigenen Gewohnheiten nachdenken

Auch die im Folgenden beschriebenen 15 Gesetze heben die Welt nicht aus den Angeln – sind aber doch nachhaltige Mahnungen, sich auf ein paar wesentliche Dinge zu konzentrieren.

Maxwell ist seit Jahrzehnten im Business und er versteht es meisterhaft, seine Botschaft so mit Anekdoten, Zitaten und Beispielen so zu spicken, dass sie auch hängen bleibt.

Erfolgsgeheimnis Routine?

Wie etwa im Beispiel mit den Fröschen. Und genau an solchen Beispielen wird auch deutlich, wie sich die eigene Fähigkeit oder Unfähigkeit auf das Führungsverhalten auswirkt. Ein Faktor, der oft genug außer acht gelassen wird.

„Wenn Sie sich selbst nur gering schätzen, wundern Sie sich nicht darüber, dass die Welt es nicht anders sieht“. An anderer Stelle heißt es: „Das Geheimnis des Erfolgs liegt in der täglichen Routine.“

Was man tut, hat folgen

Fazit: Was man tun, hat Folgen. Was mach nicht tut, auch. Es sind grundlegende Wahrheiten wie diese, die Maxwell systematisiert und plausibel macht. Ob das Buch „wirkt“ hängt ganz von seinen Lesern ab.

Es ist keine Blaupause für ein gelungenes Leben sondern ein Buch voller Fragen und Denkanregungen. Wer die persönliche Entwicklung nicht dem Zufall überlassen will, kann von diesen Fragen – und den möglichen Antworten – nur profitieren.

berufebilder

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