Erfolgreich kommunizieren durch Alterozentrierung – 3/4: 5 Tipps für echte Alterozentrierung – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Erfolgreich kommunizieren durch Alterozentrierung – 3/4: 5 Tipps für echte Alterozentrierung



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Beziehungen – geschäftliche wie private – gedeihen dann, wenn sie durch Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Empathie gekennzeichnet sind. Und genau das ist Alterozentrierung. Erfolg & Management  Teamarbeit Kollegen Durchsetzungsstärke


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Legen Sie ihre Spezialistenbrille ab

Niemand mag einen Gesprächspartner, der einem keine wirkliche Beachtung schenkt, die Interessen und Anregungen seines Gegenübers einfach beiseite schiebt, ihn in Grund und Boden redet.

Auch wenn das zugegeben in manchen Talkshows durchaus publikumswirksame Methode hat. Mit den folgenden Tipps wird Alterozentrierung ganz einfach:

1, „Der größte Irrtum über Kommunikation ist die Annahme, sie habe stattgefunden“.

Wie oft reden wir aneinander vorbei. Spezialausdrücke, Fachbegriffe, Insiderwissen sind eine Garantie dafür. Sie abzulegen ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Besonders für diejenigen, die Fach- mit Sozialkompetenz verwechseln.

Einmal mehr: Kommunikation entsteht beim Empfänger. Teilt Ihr Gesprächspartner Ihr Spezialistentum? Nein? Dann runter mit der Brille, weg mit festgefahrenen Wert- und Handlungsmustern, fort mit dem Spezialwissen – nur vorübergehend, versteht sich.

2. Geben Sie Wünschen von anderen Raum

Auch wenn diese Wünsche konträr zu Ihren eigenen sind. Raum geben heißt nicht automatisch Recht geben, heißt noch lange nicht akzeptieren. Aber anhören und versuchen zu verstehen. Versetzen Sie sich in Ihren Partner hinein.

  • Was möchte er mir mit dieser Äußerung mitteilen?
  • Wie kann ich ihn bei seinem Vorhaben unterstützen?
  • Wie sieht er die Situation?

Was Ihnen das alles bringt? Durch Verstehen und Verständnis gelingt es leichter und einfacher, die Interessen und Wünsche des anderen dort zu berücksichtigen, wo es am wenigsten Mühe macht. Sie werden sehen, es lohnt sich!

3. Machen Sie mal einen Punkt: Öfter mal die Klappe halten

Monologe sind oft Selbstläufer. Man redet sich buchstäblich warm, es fällt häufig schwer, den Redefluss zu stoppen. Achten Sie auf Ihr Gegenüber: Körpersprache sagt mehr als tausend Worte. Mit etwas Übung werden Sie Müdigkeit, Langeweile, Desinteresse beim anderen leicht erkennen.

Und: Das liegt meist nicht an Ihrem unausgeschlafenen Gesprächspartner, das liegt an Ihnen! Beziehen Sie Ihr Gegenüber in das Gespräch mit ein, stellen Sie Fragen, schweigen Sie. Denn als Alleinunterhalter brauchen sie kein Gegenüber. Selbstgespräche können Sie auch im stillen Kämmerlein führen.

4. Signalisieren Sie Verständnis

Nicht nur die Kenntnisnahme der Situation des anderen ist hier gefragt, sondern die Bereitschaft, Gedanken und Emotionen des Gegenübers verstehen zu wollen und die Fähigkeit, sie wirklich zu verstehen.

Das kann man trainieren. Versetzen Sie sich in die Lage ihres Partners und versuchen Sie, seine Gedanken, Emotionen und Absichten zu erkennen. Fühlen Sie sich in seine Situation ein und zeigen Sie Gefühle wie Freude, Begeisterung, Trauer, Mitgefühl.

5. Siegen können – aber auch darauf verzichten können

Sieger gibt es immer nur einen. Wo ein Sieger, da sind immer auch Besiegte, da sind immer auch ein oder mehrere Verlierer.

Gewinner kann es mehrere geben, dazu braucht es keine Verlierer. Stellen Sie den Kampf hinten an, so werden Sie bei Ihrem Partner an vorderster Stelle stehen!

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