Mit Emotionen zum Job-Erfolg: Gefühl statt Kalkül – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Mit Emotionen zum Job-Erfolg: Gefühl statt Kalkül



Es ist vielleicht eine der größten zivilisatorischen Leistungen, dass wir unsere Emotionen in der Regel einigermaßen unter Kontrolle haben. Aber vielleicht tun wir ja längst zuviel des „Guten“. Deshalb empfiehlt der Autor Richard Röhrhoff, die Zwangsjacke mal auszuziehen und Gefühl zu zeigen.

5-Sterne-Menü für Ihre Gefühle

Keine Ahnung, wie Richard Röhrhoff zu Peer Steinbrück steht. Aber die Wahlniederlage gegen Angela Merkel ließe sich, folgt man dem Autor, ganz sicher nicht auf dessen Persönlichkeit zurückführen. Steinbrück meckert öffentlich, lässt sich vor laufenden Kameras zu Tränen hinreißen, zeigt in einem Fotoshooting den gestreckten Mittelfinger.

Bietet damit ungeheure Angriffsflächen und polarisiert. Bleibt aber, so Röhrhoff, ehrlich und fassbar. Und seine Geschichte ist möglicherweise noch nicht zu Ende geschrieben, denn „klare Kante zu zeigen und dabei authentisch zu bleiben, führt langfristig zum Erfolg.“

Mixed Emotions

In seinem sehr kurzweiligen Ratgeber „Gefühl statt Kalkül“ will Ihnen der Autor helfen „sich zu Ihrem emotionalen Stil zu bekennen – mit allen positiven und negativen Auswirkungen.“ Der Saldo am Ende

ist auf jeden Fall im „Plus“. Denn „Sie müssen nicht jedem gefallen, um erfolgreich zu sein. Sie müssen vor allem sich selbst gefallen.“ Ein offener Umgang mit der eigenen Freude, dem Zorn, der Trauer oder der Enttäuschung ist ein wesentlicher Baustein für ein stabileres Ego. Und für einen besseren Umgang mit anderen. „Die emotionale Seele ist unlogisch und launenhaft, aber extrem machtvoll.“

Lernen und Umlernen

Röhrhoff zeigt anhand vieler Beispiele und kleiner Fallstudien, wie es gelingt, den schmalen Grat zwischen Höflichkeit und Respektlosigkeit nicht zu verlassen, wenn Sie Ihren Emotionen im Alltag mehr Raum geben. Die antrainierte Zurückhaltung Ihrer Gefühle geben Sie dort auf, wo echte Emotionen deutlich erfolgversprechender sind.

Gerne auch mal beim Chef, dem Sie nach dem ungerechtfertigten Anpfiff im Meeting-Raum später deutlich machen, dass Sie sich ein zielführendes und konstruktives Verhalten wünschen („höflich und authentisch und nicht beleidigend und patzig“).

Meckern – aber bitte laut!

Und was machen Sie mit dem Typen, der Ihnen gerade an der Kreuzung die Vorfahrt genommen hat? Müssen Sie nicht runterschlucken. Meckern Sie ruhig laut, er hört es ja nicht. Nur verfallen Sie bitte nicht dem Irrglauben, nur Sie allein würden ständig solchen Idioten begegnen oder diese Idioten würden ihr rücksichtsloses Verhalten gegen Sie persönlich richten. Die Wahrheit ist vielmehr: Es gibt einfach zu viele von diesen Idioten.

Fazit: Richard Röhrhoff motiviert Sie mit vielen guten Argumenten und Beispielen, im Alltag mehr Emotionen zu zeigen und die Angst vor den Konsequenzen abzulegen. Wer authentisch auftritt, dem werden auch Fehler verziehen.

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Hier schreibt für Sie: Oliver Ibelshäuser ist Journalist und Inhaber des Redaktionsbüros Text & Vision. Profil


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