Wie man Denkblockaden beseitigt -2/3: Weg mit negativen Glaubenssätzen! – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Wie man Denkblockaden beseitigt -2/3: Weg mit negativen Glaubenssätzen!



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„Nicht schon wieder!“ – jetzt hatte ich gerade mal ein bisschen mehr Geld als normal angespart und dann geht das Auto kaputt. Immer dasselbe! Oder doch nicht?


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Hier schreibt für Sie: Ruth Meinhart ist Lernexpertin und Gründerin des Gedankensprungverlags. Profil

Warum ist immer das Geld weg?

Jedenfalls erscheint es mir so: Wenn ich mich gerade finanziell ein bisschen freigeschwommen habe, kommen unvorhergesehene Ausgaben: Etwas geht kaputt oder etwas anderes wird unbedingt benötigt und kostet doch mehr, als gedacht.

Das Geld verschwindet, kaum ist es da. Es scheint eine unsichtbare Obergrenze zu existieren, über die ich nicht gehen darf.

Im Perfektions-Wahn

„Mist! Schon wieder ein Fehler!“ – ich hatte doch so aufgepasst und trotzdem ist es mir nicht perfekt gelungen. Wieder nicht – wie immer! Ich konzentriere mich, sehe alles noch einmal durch und in dem Augenblick, in dem ich die Mail absende, springt mir der eine Rechtschreibfehler ins Gesicht. Zu spät! Kennen Sie das? Etwas geschieht immer und immer wieder, obwohl wir aufpassen, uns konzentrieren, es besser machen wollen. Können diese immer wiederkehrenden Szenarien etwas mit unserer inneren Einstellung und Überzeugung zu tun haben und was genau passiert da?

Auf Autopilot

Um zu überleben, sind wir darauf angewiesen, manche Dinge auf Autopilot laufen zu lassen: Einige von Natur aus – alles innerhalb des Körpers, wie den Stoffwechsel – andere aufgrund von Erfahrungen und Lernprozessen.

Normalerweise müssen wir eine heiße Herdplatte nur einmal anfassen, um sie für den Rest unseres zu meiden. Unser Gehirn lernt also sehr schnell, aus eigener Erfahrung oder durch Abgucken von anderen, und es neigt zu Verallgemeinerungen:

Das ist immer so!

Die Herdplatte war heiß, also sind alle Herdplatten heiß. – Bei dem ging es schief, dann geht es immer schief. Dabei sind Kinder im Alter von 0 – 10 Jahren sogar extrem offen dafür, Überzeugungen anderer Menschen (Eltern, Lehrer) nahezu ungefragt zu übernehmen.

Im Laufe der Zeit kommen wir dann mitunter tatsächlich zu der Überzeugung, dass etwas immer so ist. „Ich kann das nicht!“, „Mathe liegt mir nicht!“ oder „Keiner mag mich!“ sind einige der internen Überzeugungen oder Glaubenssätze, die, wenn sie einmal unbewusst akzeptiert sind, nicht einfach wieder auszulöschen sind.

Gehirn im Geschwindigkeitsrausch

Unser Gehirn liebt Geschwindigkeit und deshalb auch Verallgemeinerungen. Sie bedeuten Zeitersparnis und dienen als Schutzmechanismus. Wenn wir jedes Mal von neuem auf die heiße Herdplatte fassen würden, wäre das Leben nur halb so schnell – und schmerzhafter.

Alles, was wir wahrnehmen, wird durch unsere Glaubenssatz-Filter „geschleust“ und nur das, was mit unseren Glaubenssätzen zu vereinbaren ist, wird bewusst wahrgenommen.

Keiner mag mich?

Der Satz „Keiner mag mich!“ (entstanden im Kindergarten, als man einen suboptimalen Tag hatte und den Erzieherinnen und anderen Kindern auf die Nerven ging und tatsächlich jemand sagte: „Ich mag dich nicht!“), kann einen ein Leben lang verfolgen.

Unser Wahrnehmungsfilter bestätigt dann diese Grundhaltung jeden Tag aufs Neue – wir sind anderen gegenüber unausstehlich, sodass sie einen Grund haben, uns zu meiden oder wir werden einfach ignoriert.

Welche Glaubenssätze haben Sie?

Kennen Sie Ihre Gehaltsobergrenze; Ihre Gewichtsober- bzw. untergrenze; Ihre Überzeugung, wie eine Partnerschaft verläuft und wie lange sie hält?

Hinterfragen Sie einfach mal Ihre eigenen Glaubenssätze!

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