Serie Augen auf bei der Berufswahl – Teil 2: Berufswahl Schritt für Schritt

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Wie wir in Teil 1 unserer kleinen Serie gesehen haben, gleicht die Suche nach dem passenden Beruf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Da hilft nur planvoll Schritt für Schritt vorzugehen.
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1. Die eigenen Stärken mit der Einschätzung von anderen abgleichen

Im ersten Teil unser Serie ging es darum, wie man sich selbst klar macht, was man eigentlich will. Sammeln Sie nun Hinweise auf besondere Eigenschaften und Fähigkeiten, die sie selbst als Stärken empfinden, aber auch die, die Ihnen von Eltern oder Freunden zugeschrieben werden.

Am besten schriftlich, indem Sie sich fünf ihrer positiven Eigenschaften notieren und Freunde und Verwandten bittet, dies ebenfalls zu tun. Aber Achtung: Es geht hier nur um Ihre Stärken und Schwächen. Lassen Sie sich vor allem von Ihren Eltern nicht in die Berufswahl reinreden.

2. Was ist Ihnen in Ihrem Leben wichtig?

Schließlich sollten Sie versuchen, für sich zu klären, was Ihnen in ihrem Leben wichtig ist – anhand der folgenden Checkliste:

  • Gibt es einen Wert, der unumstößlich ist bei allem was Sie tun und wie sie leben?
  • Was sind weniger wichtige Aspekte?
  • Beschreiben Sie kurzt, wie ein erfolgreiches und erfülltes Leben aussehen sollte.
  • Lassen Sie sich Zeit: Selbsterkundung ist ein Prozess, der Zeit braucht und geübt werden muss. Auch nach der ersten Entscheidung für einen Beruf oder eine Studienrichtung ist Selbstreflexion wichtig, etwa wenn es darum geht, ein konkretes Arbeitsfeld innerhalb eines Studienbereiches zu finden. Ebenso spielt sie in späteren Entscheidungen für Weiterbildung oder Berufswechsel eine Rolle.

3. Sich einen Überblick verschaffen

Erst wenn Sie sich auf diese Weise klar gemacht haben, wo ihre Reise hingehen soll, können Sie zielgerichtet Informationen im Internet recherchieren. Dabei ist es hilfreich, sich nicht nur auf das Angebot an Studienfächern zu konzentrieren, sondern auch Tätigkeitsfelder mit einzubeziehen. Beispielsweise haben Manager nicht immer BWL oder Management studiert – manche sind Ingenieure und haben erst im Laufe ihres Werdegangs Leitungsfunktionen übernommen .

Zur ersten Information empfehle ich daher das BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Ja, und ich weiß, es ist die Arbeitsagentur! Aber: Hier findet man Beschreibungen von Tätigkeiten und Aufgaben von über 3000 Berufen und erhält Informationen über Zukunftsperspektiven und Verdienstmöglichkeiten. Aber nicht nur: Das BERUFENET zeigt auch, welche Ausbildung man machen muss, um zu seinem Wunschberuf zu gelangen, nennt Alternativen und bietet Hinweise auf weitergehende Informationsquellen wie Hochschulen, Berufsverbände oder Stellenanzeigen.


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  1. Wissen was man wirklich beruflich will bedeute Mut zu sich selbst zu haben und ehrlich zu sich selbst sein. Dann kann man so richtig durchstarten!

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