Unser Recruiting-Panel zur Social Media Week: Wie verändert das Internet Unternehmen?

Vergangene Woche hatte ich auf der Social Media Week zum Panel “How Social Media Changed Recruitment” spannende Gäste eingeladen: Robindro Ullah, Leiter Personalmarketing und Recruiting Süd bei der Deutschen Bahn, Alex Oberberg, Marketing Manager Social Media für Nokia in London, IT-Headhunterin Michaela Esswein und Katharina Daniels, Experting für Organisations- und Personalentwicklung.

Bewerbungsstrategien & Veränderungsprozesse

60 Minuten lang diskutieren wir unter reger Publikumsbeteiligung die Frage, wie Social Media Unternehmen verändert, wie die optimalen Bewerbungsstrategien in Facebook, Twitter & Co. aussehen, auf was Recruiter in Sozialen Netzwerken achten (Stichwort Bewerber googlen!).

Aber auch, welche Bedingungen und Handlungskulturen in Unternehmen überhaupt herrschen müssen, damit die Veränderungen, die Social Media mit sich bringt, überhaupt von allen mitgetragen werden und funktionieren können, ein Aspekt der in vielen Unternehmen, die gerne von Leitkulturen sprechen, eher vernachlässigt wird.

Einblicke statt Werbebotschaften

Ein gutes Beispiel dafür, dass Social Media für Unternehmen mehr sein sollte, als nur irgendwie bei Facebook zu sein und platt immer wieder zu verkünden, wie toll doch das Unternehmen ist, war dabei Robindro Ullah.

Er gewährte, freilich ohne zu sehr ins Detail zu gehen, einen offenen und ehrlichen Blick hinter die Kulissen seines Konzerns und schaffte damit Verständnis für die Nöte und Probleme, mit denen ein Großunternehmen in Social Media zu kämpfen hat.

Positvies Feedback für engagierte Markenbotschafter

Dafür bekam er nicht nur via Twitter viel positves Feedback:

Damit will ich gar keine Werbung für die Deutsche Bahn machen – wer B E R U F E B I L D E R regelmäßig liest, weiß, dass ich diesem Unternehmen auch mal durchaus kritisch gegenüberstehe.

Wenn du nicht in Google bist, existierst du nicht?

Aber auch Alex Oberberg hat einige interessante Sachen gesagt, z.B. zu der Frage, was passiert, wenn man nicht bei Google gefunden wird.

Den Spruch “Wenn du nicht in Google bist, existierst du nicht” findet Alex ziemlich krass – er plädyierte eher für einen lockereren Umgang mit der eigenen Googlebilety: “Es gibt eben auch Leute, die nicht so extrovertiert sind.” (Minute 39.15)

Transparenz ist das beste Marketing

Es zeigt sich in beiden Beispielen einmal mehr, dass engagierte Mitarbeiter für Unternehmen immer noch die besten Markenbotschafter sind.

Und dass Transparenz und ein entspannter Umgang mit den Sozialen Medien für Unternehmen den besten Marketing-Effekt erzielen. Also, liebe Unternehmen, statt teuere Kampagnen fahren, einfach in bessere Mitarbeiter investieren.


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