6 Schritte zur Führungskompetenz der Zukunft – 2/7: 1. Glaubwürdigkeit – erst denken, dann reden! – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

6 Schritte zur Führungskompetenz der Zukunft – 2/7: 1. Glaubwürdigkeit – erst denken, dann reden!



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83% der Mitarbeiter wünschen sich mehr Glaubwürdigkeit für ihre Führungskräfte. Das bedeutet, dass mehr als drei Viertel der Mitarbeiter überzeugt sind, dass ihre Chefs nicht ganz ehrlich sind. Das ist eine schockierende Zahl. Und sie zeigt, wie wichtig Glaubwürdigkeit für einen Essential Leader ist.


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Hier schreibt für Sie: Karin Lohner ist Executive Coach, DCV zertifizierter Senior- und Lehrcoach, Speakerin, Dozentin und Autorin. Profil

Sind Chefs Lügner?

Heißt das nun, dass die meisten Führungskräfte ihre Mitarbeiter bewusst hinters Licht führen wollen? Ich denke nein. Das Problem ist, dass in der Vielfalt und Schnelligkeit des Führungsalltags einfach Dinge mal schnell gesagt werden.

Oft sind sie genauso schnell wieder vergessen, weil sie schnell wieder an Bedeutung verlieren, wenn etwas anderes wichtiger wird oder zumindest so erscheint. Leider vergisst sie nur der Sender schnell, nicht so der Empfänger.

Jedes Angebot schafft eine Erwartung

Zusagen, ja bereits Angebote schaffen Erwartungen. Erwartungen an und für sich sind noch nichts Schlechtes. Sie bekommen nur eine kritische Größe wenn sie enttäuscht werden. Denn jeder Konflikt, wirklich jeder, basiert auf einer enttäuschten Erwartung.

Und Erwartungen haben beim Empfänger eine lange Halbwertszeit. Im Essential Leadership ist es deshalb entscheidend, die Glaubwürdigkeit zu behalten. Dazu gilt es, eine genaue Selbstwahrnehmung zu entwickeln, was wir „von uns geben“.

Gesucht: Manager mit Reflexionsbereitschaft!

Da sich die Umgebung meist besser daran erinnert als wir selbst, braucht der Essential Leader zuerst eine hohe Reflexionsbereitschaft. Seine Manager und Mitarbeiter haben das Vertrauen, ihn auf Dinge, die er „vergessen“ zu haben scheint, aufmerksam zu machen. Dieses Vertrauen fördert der Essential Leader.

Kritische Reflexionen haben keine negativen Folgen und bieten einen hervorragenden Lernprozess für Selbstwahrnehmung. Selbstwahrnehmung können wir lernen. Führungskräfte sind sehr häufig tendenziell im Außen. Sie blicken auf Prozesse und Systeme aber ganz selten in sich hinein.

Wer reflektieren darf, ist glücklicher!

Selbstwahrnehmung ist ein ganz entscheidendes Element bei der Herstellung von Glaubwürdigkeit im Umfeld. Ein reflektierter und reflektierender Leader wird sehr viel authentischer wahrgenommen und die Freude und Bereitschaft ihm zu folgen, steigt dadurch exponentiell.

Mitarbeiter, die reflektieren dürfen sind glücklicher. Das fördert die emotionale Bindung ans Unternehmen, die wichtigste Größe für den gesunden und dauerhaften Unternehmenserfolg laut dem Gallup Engagement Index von 2011.

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