McDonalds verpasst Chance zum Low-Budget Viral-Marketing: Protestierende Kartoffeln unerwünscht!

Alle reden von viralem Marketing, alle naselang bekomme ich Links zu angeblich tollen Recruiting- und Marketing-Videos geschickt, die meist auch noch sehr teuer produziert sind. Dabei lässt sich ein viraler Effekt oft schon sehr einfacher und auch preisgünstiger erreichen: Nämlich schlicht mit einer guten, witzigen Idee. Kreativität statt Kohle!

potatos

Mir ist natürlich klar, dass Künstler Peter Pink keine Marketing-Aktion im Kopf hatte, als er seine Kartoffeln vor Mc Donalds am Hermannplatz in Berlin Neukölln aufstellte. Eher vermutlich eine Anti-McDonalds Aktion.

McDoof mag kein virales Marketing

Allerdings hat die witzige Aktion bei Facebook bislang gut 2000 Likes, wurde 644 mal geteilt und etwa 30 mal kommentiert, außerdem ist sie in diversen Blogs zu finden. McDonalds hingegen hat seinem Spitznamen McDoof alle Ehre gemach, wie der Fotograf bei Facebook erzählt:

“Die Aktion endete damit das eine Frau aus McDonalds rauskam und die Protesting Potatoes weg gekehrt hat. Sie sagte ‘Das geht hier nicht, mit den Kartoffeln.’ “

Das potential der Aktion nicht erkannt

Tja, McDonalds hat offenbar das virale Potential einer solchen Aktion nicht erkannt. Aus Künstler-Sicht kann man darüber wahrscheinlich froh sein. Aus Marketing-Sicht ist das einfach nur dämlich.

Offenbar drehte man lieber weiter aufwändig produzierte, langweilige Videos. Während sich der Rest der Welt über Kartoffeln amüsiert.

 


Was den Charme eines Start-Ups ausmacht: Auf den Zusammenhalt kommt es an

Simone | Janson, 13. 06. 2013:

Austin, Texas, gilt ja als die innovativste und am schnellsten wachsende Stadt in den USA. Nichst umsonst findet hier jedes Jahr die South-by-South-West-Konferenz statt, auf der unter anderem auch Foursquare gelauncht wurde. Grund genug, die StartUp-Szene in der texanischen Hauptstadt … Weiterlesen →


Teams kreativ führen – 1/4: Teambuilding als kreative Aufgabe

Wolfgang | Traub, 08. 04. 2013:

Teamarbeit hat einen schlechten Ruf, denn gruppendynamische Prozesse machen dem Team das Leben schwer. Rationale, hierarchische Führungsmuster können das Problem nur oberflächlich lösen. Eine kreative Führung dagegen wird darin Potenziale erkennen und versuchen, diese nutzbar zu machen. Wie sieht das … Weiterlesen →


iPad & Location Based Services als Marketing-Tools: Mobile Touristen-Guide mit GPS-Steuerung

Simone | Janson, 14. 06. 2013:

Location Based Services gehört die Zukunft. Und es gibt Bereiche, da ist diese Funktion besonders sinnvoll – insbesondere in Verbindung mit mobilen Endgeräten wie iPads. Tourismus-Marketing ist einer dieser Bereiche. Mobile Guide per iPad Eine wirklich tolle Möglichkeiten, ein iPad … Weiterlesen →


Kommentare & Reaktionen

Unsere Kommentarsystem DISQUS wird auch in Medien wie DIE WELT, National Geographic oder Perlentaucher verwendet. Mit nur einer Registrierung, z.B. per Twitter o. Facebook, können Sie überall kommentieren. Ihre Daten werden dabei von DISQUS gespeichert. Mehr dazu in den Datenschutzbestimmungen. Sie können auch als Gast kommentieren, ohne Ihre Daten anzugeben.

Hinweise zum Kommentieren

  1. Wollen Sie eine eMail-Benachrichtigung über neue Kommentare zu diesem Thema erhalten, müssen Sie sich bei DISQUS anmelden.
  2. Um ein Foto von sich neben dem Kommentar zu nutzen, können Sie sich mit diversen sozialen Netzwerken einloggen oder das Bild bei Gravatar hochladen.
  3. In den Kommentar können Sie jederzeit ein Foto ohne weitere Anmeldung hochladen
  4. Kritische Kommentare sind willkommen, Beleidigungen werden allerdings entfernt. Lesen Sie dazu bitte die Richtlinien für Kommentare & Foren.
  • Pingback: Simone Janson

  • Pingback: Liane Wolffgang

  • Pingback: Pascal Maurer

  • Pingback: Holger Froese

  • A girl

    Stimmt… schade sowas. Aber wer verlangt schon, dass die Putzfrau von McDonalds einen Sinn für Marketing hat? Ich bezweifle, dass die überhaupt auf die Idee gekommen wäre, dass das jemand fotografiert oder gar ins Internet stellt.

    • http://simone-janson.de Simone Janson

      Hallo Girl,
      klar war das ein wenig überspitzt – soviel Weitsicht erwartet keiner. Eigentlich. Denn wenn ich mir ansehe, wie Firmen gerne um Nachwuchs werben und sich so darstellen, als wäre vom Chef bis zur Putzfrau jeder hochmotiviert bei der Arbeit – dann zeigt doch so ein Beispiel, dass das nicht so ist.
      Andererseits wäre doch mal eine interssante Überlegung: Wie schafft es ein Unternehmen, dass sich auch die Putzfrau mit den Unternehmenszielen identifiziert und an sowas denkt. Und geht das überhaupt?

  • Pingback: Oelze Consult

  • Katja

    Also ich persönlich halte viel vom viralen Marketing, da es ja zwangsläufig eine Einzigartigkeit besitzen muss, um überhaupt Erfolge erzielen zu können. Auf dem Buchmarkt finde ich es dagegen eher traurig. Ich will Dienstleistern wie Website zum Buch
    natürlich nicht abstreiten, dass sie wichtige und gute Arbeit machen, aber ich würde gerne an die Kosumenten, dieses großen Schatzes unserer Kultur appellieren, dafür zu sorgen, dass der Markt für Bücher auch ohne zwangsläufiges Marketing am Leben bleibt.

    LG

    Katja

    • http://simone-janson.de Simone Janson

      Hallo Katja,
      ja, beim Buchmarkt macht es glaube ich die schiere Masse: 70.000 Neuerscheinungen gibt es pro Jahr in Deutschland. Da muss man sich schon einiges einfallen lassen, um aufzufallen. Und mit großem Marketing-Budget hat man es da halt einfacher. Leider.
      Ich würde übrigens keine Website zum Buch machen, sondern eher ein Blog. Schon und gerade aus SEO-Gründen. Und auch virales Marketing kann man mit so einem Blog viel besser ankurbeln. Wohingegen die von dir genannten Buchwebsiten staatisch und sogar ohne Kommentarfunktion sind. Sehr viral!

      Dieses Blog war übrigens auch mal dazu gedacht, meine Bücher zu bewerben. Heute ist das umgekehrt: Die Bücher werben für das Blog ;-)

Überblick

Mehr als 6.000 Kommentare von über 200 Kommentatoren in diesem Blog finden Sie hier. Sie können alle Kommentare auch abonnieren.
Mehr als 3.000 Fans und über 10.000 Kommentare in diversen sozialen Netzwerken wie Twittter, Facebook, Google+ & Xing finden Sie hier.

5 Trackbacks

Trackback URL - bitte in Ihren Beitrag eintrage, um einen Trackback zu erzeugen:

http://berufebilder.de/2012/mcdonalds-verpasst-chance-zum-low-budget-viral-marketing-protestierende-kartoffeln-unerwuenscht/trackback/


  1. Pingback: Simone Janson

  2. Pingback: Liane Wolffgang

  3. Pingback: Pascal Maurer

  4. Pingback: Holger Froese

  5. Pingback: Oelze Consult