Innovations-Management durch die Lean-Start-Up-Methode – Teil 1: Vom StartUp zum Marktführer – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Innovations-Management durch die Lean-Start-Up-Methode – Teil 1: Vom StartUp zum Marktführer



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Nicht jedes Unternehmen, das durch eine innovative StartUp-Idee gegründet wurde, kann mit seinen Strukturen auch dauerhaft am Markt bestehen. Was hilft, sind entscheidende Veränderungen – wie bei einem maroden Haus, das modernisiert werden muss.

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Hier schreibt für Sie: Eric Ries hat die Lean-Start-Up Methode begründet und populär gemacht. Profil

Eine verrückte Geschäftsidee

1983 hatte der legendäre Entrepreneur und Intuit-Gründer Scott Cook (gemeinsam mit Mitgründer Tom Proulx) die einschneidende Vorstellung, dass die private Buchhaltung per Computer erledigt werden könnte.

Ihr Erfolg war alles andere als vorprogrammiert; sie sahen sich zahlreichen Konkurrenten, einer ungewissen Zukunft und einem anfangs noch winzigen Markt gegenüber.

Vom StartUp zum Marktführer

Ein Jahrzehnt später ging das Unternehmen an die Börse und wehrte anschließend Übergriffe von größeren Interessenten ab, beispielsweise vom Softwaregiganten Microsoft, Übernahmeschlachten, die für Schlagzeilen sorgten.

Nicht zuletzt mit Unterstützung des namhaften Risikokapitalgebers John Doerr mauserte sich Intuit zu einem voll diversifizierten Fortune-1000-Unternehmen, das heute in seinen wichtigsten Sparten Dutzende marktführender Produkte anbietet.

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Das ist ein unternehmerischer Erfolg der Art, die wir kennen: Ein bunt zusammengewürfeltes Team, deren Mitglieder einer „Subkultur“ angehören und es am Ende zu Ruhm und beträchtlichem Reichtum bringen.

Spulen wir vor: Wir schreiben nun das Jahr 2002. Cook war frustriert. Er hatte gerade die Daten aller neuen Intuit-Produkte während der letzten zehn Jahre in ei- ne tabellarische Form gebracht und dabei festgestellt, dass die Rendite ihrer beträchtlichen Investitionen ziemlich mager ausfiel.

Wie ein marodes Haus

Anders ausgedrückt: Es gab zu viele Fehlschläge mit neuen Produkten. Nach traditionellen Maßstäben war Intuit ein außerordentlich gut geführtes Unternehmen, doch als Scott tiefer grub, um den Ursachen des Problems auf die Spur zu kommen, gelangte er zu einer heiklen Schlussfolgerung:

Die vorherrschenden Managementparadigmen in seinem Unternehmen wurden den Herausforderungen einer modernen Wirtschaft, die fortwährende Innovation verlangt, nicht gerecht. Wie bei einem maroden Haus, das dringend rennoviert werden muss. Aber was tun? Im nächsten Teil erfahren Sie die Lösung.

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