Ich weise ja in meinen Vorträgen und Artikeln wie zuletzt bei imgriff gerne darauf hin, dass es gewisse Risiken bietet, sich zu sehr auf externe Dienste zu verlassen – zum Beispiel, weil diesen plötzlich das Licht ausgeht. Genau das ist nun passiert: Google stellt offenbar seinen Dienst Feedburner in der bisherigen Form zum 20.10. ein. Als Konsequenz ändern sich auch hier die Feed-Adressen für Stammleser. Ein Überblick:
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Feedburner vs. orginäre Feedfunktion
Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, warum ich mit meinem Blog überhaupt zu Feedburner migriert bin: Vielleicht weil ich damals noch ganz neu war beim Bloggen und das jeder empfohlen hat. Oder auch, weil ich die Statistiken sehr praktisch fand.
Für das Sharen von Beiträgen in die Sozialen Netzwerke oder auch die regelmäßige Zustellung von Beiträgen per E-Mail nutzen bei mir andere Dienste, die das besser können.
Was bedeutet das für Euch als Stammleser?
So richtig genutzt habe ich die vielen, teilweise etwas unübersichtlichen Funktionen von Feedburner daher eigentlich nie. Daher war die Meldung, die ich dann mehr oder minder zufällig hereinbekam, auch nichts, was mich wirklich umgehauen hat: Google wird die Feedburner-API wohl am 20.10.2012 abschalten.
Was dann mit Feeburner wird, darüber wird im Netz wild spekuliert und es werden schonmal jede Menge Alternativen vorgeschlagen.
Was B E R U F E B I L D E R angeht, habe ich alle Adressen auf die orginäre Feed-Adresse umgestellt. Feedburner bietet zudem eine 30tägige Redirect-Funktion an, bei der der bisherige Feed auf den Orginal-Feed umgeleitet wird. Genaueres beschreibt Techmediaz.
Im Klartext: Neue Adressen & monatlicher Newsletter
Die neue RSS Feed Adresse für Artikel ist:
Die neue RSS Feed Adresse für Kommentare ist:
Wer außerdem Feeds zu bestimmten Themen abonnieren möchte, findet unter http://berufebilder.de/archiv/#abo eine reichhaltige Auswahl – denn auch jedes Stichwort oder jede Serie kann man abonnieren, indem man hinter der entsprechenden Adresse ein /feed anhäng, also z.B. http://berufebilder.de/job/arbeitsmarkt/feed
Zusätzlich gibt es unter jedem Artikel, unter dem Kommentarfeld, auch nochmal die Option, die jeweilige Kommentar-Diskussion als Feed zu abonnieren.
Wer hingegen seine News lieber per E-Mail bekommt, kann das ebenfalls tun: Die Kommentare unter dem jeweiligen Artikel und für die Artikel dieses Blogs den Newsletter, der von nun an immer am 1. eines Monats um 9 Uhr morgens herausgegeben wird – und den man hier abonnieren kann:
Neue Feed-Statistiken
Und auch für die Feed-Statistiken gibt es eine viel bessere Alternative: Das Plugin Feed-Stats von Frank Bültge. Das hat nämlich in meinem Fall überraschendes zu Tage gefördert – nämlich wie ungenau Feedburner eigentlich war.
Das zeigte nämlich offenbar nur einen kleinen Ausschnitt aus meiner Stammleserschaft: Denn statt der dort abgebildeten 190 Feedburner-Abonennten habe ich in Wirklichkeit über 660 Leser, die sich den Gesamt-Feed oder einzelne Feeds themengerecht abonniert haben.
Wozu da eigentlich noch Feedburner?

