Serie Finanzberatung in Kooperation mit Stiftung Warentest – Teil 6: Kosten von Fonds – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Serie Finanzberatung in Kooperation mit Stiftung Warentest – Teil 6: Kosten von Fonds



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Natürlich sind auch Fonds nicht umsonst – darauf weißt Berufebilder-Autorin & Finanzexpertin Stefanie Kühn hat in ihrem Stiftung-Warentest-Ratgeber “Geldanlage für Fleißige” hin. Welche Kosten denn nun anfallen, hat sie in ihrem Buch aufgelistet. Hier der entsprechende Auszug:


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Hier schreibt für Sie: Stefanie Kühn ist Finanzberaterin und Certified Financial Planner. Profil

Beim Kauf von Fondsanteilen fallen natürlich auch Kosten an, da die Fondsgesellschaft, die Depotbank und der Vertrieb bezahlt werden wollen. Bei einigen Kostenblöcken lässt sich mit ein wenig Einsatz aber viel Geld sparen und damit die Rendite erheblich verbessern.

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Kostenfaktoren bei Fonds:

  • Ausgabeaufschlag: Beim Ausgabeaufschlag handelt es sich um eine einmalig anfallende Kaufgebühr bei jedem Kauf von Fondsanteilen. Der Ausgabeaufschlag dient hauptsächlich zur Deckung der Vertriebskosten. Er beträgt bei Aktienfonds üblicherweise 5 Prozent, bei Rentenfonds meist 3 Prozent und bei offenen Immobilienfonds und Mischfonds 4 bis 5 Prozent.

Die Bürokratie will bezahlt werden

  • Verwaltungsgebühren der Fondsgesellschaft: Diese fallen jährlich an und sind das Entgelt für die Verwaltung des Fonds. Damit wird unter anderem das Fondsmanagement bezahlt. Die Verwaltungsgebühren eines aktiv gemanagten Fonds hängen stark davon ab, in welche Märkte er investiert und welche Strategie er verfolgt. Bei Aktienfonds können die Verwaltungskosten über 2 Prozent pro Jahr betragen, 1 bis 2 Prozent sind meist üblich. Bei Indexfonds liegen die Kosten meist zwischen 0,15 und 0,5 Prozent.
  • Depotbankgebühren: Für ihre Verwaltung des Fondsvermögens und Kontrollaufgaben stellt die Depotbank dem Fonds jährlich eine Gebühr in Rechnung. Diese beträgt in der Regel 0,1 bis 0,3 Prozent des Fondsvermögens pro Jahr.

Gebühren nach Erfolg

  • Erfolgsabhängige Gebühren: Immer häufiger verlangen Fondsgesellschaften Erfolgsgebühren, vor allem bei Aktienfonds. Diese Gebühren werden in der Regel fällig, wenn der Fondsmanager seinen Vergleichsindex (zum Beispiel den Dax) schlägt. Sie können bis zu 25 Prozent des Vorsprungs gegenüber dem Index betragen.
  • Hig Water Mark: Während manche Fonds die Erfolgsgebühr nur berechnen, wenn der Fonds im Vergleichsjahr im Plus lag, kassieren andere die Gebühr sogar, wenn der Fonds Verluste gemacht hat, aber eben der Vergleichsindex noch schlechter war. Es gibt auch Fonds, die nur dann eine Erfolgsgebühr kassieren, wenn der Fonds einen früher erreichten Höchststand übertrifft (High Water Mark). Diese Art der Berechnung ist die fairste.
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