Serie Finanzberatung in Kooperation mit Stiftung Warentest – Teil 8: Zum Abschluss – bleiben Sie liquide! – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Serie Finanzberatung in Kooperation mit Stiftung Warentest – Teil 8: Zum Abschluss – bleiben Sie liquide!



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Das ist der letzte Beitrag aus der Serie Finanzberatung, die Auszüge aus dem Buch “Geldanlage für Fleißige”, unserer Autorin Stefanie Kühn, erschienen bei der Stiftung Warentest, präsentiert. Zum Abschluss geht es nochmal um Grundlegendes: Die Liquidität.


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Hier schreibt für Sie: Stefanie Kühn ist Finanzberaterin und Certified Financial Planner. Profil

Je liquider Ihre Geldanlagen, umso schneller sind sie verfügbar, also in Geld umtauschbar. Der Haken ist: Je größer die Liquidität eines Produktes, umso niedriger ist in der Regel auch die Rendite.

Warum Liquidität wichtig ist

So können Sie beispielsweise über das Geld auf Ihrem Girokonto jederzeit verfügen, erhalten aber meist keine Zinsen. Dennoch müssen Sie einen Teil Ihres Vermögens liquide halten, um Ihre täglichen und auch außerplanmäßigen Rechnungen zahlen zu können.

Wenn Sie nicht liquide sind, kann es richtig teuer werden, denn dann kommen zusätzlich Verzugs- und Kontoüberziehungszinsen auf Sie zu.

Hohe Liquidität oder hohe Rendite

Wichtig ist also, die Balance zwischen Liquidität und Renditechance zu finden. Eine Faustregel besagt, dass Sie mindestes drei Monatseinkommen als Notfallreserve haben sollten. Die muss aber nicht auf dem Girokonto liegen, sondern kann zum Beispiel auch auf einem verzinsten Tagesgeldkonto angelegt sein.

Unterscheiden Sie einfach zwischen täglicher Liquidität und kurzfristiger Liquidität. Mit der täglichen Liquidität bezahlen Sie Ihre Rechnungen des alltäglichen Lebensbedarfs wie beim Einkaufen oder im Restaurant. Es geht hierbei vor allem um Bargeldzahlungen und Zahlungen mit Ihrer Girokarte (früher EC-Karte genannt).

Kurzfristige Liquidität

Dazu können Sie auch eine persönliche Notfall-Bargeldreserve rechnen, die Sie bei sich zu Hause haben, für den Fall, dass Sie beispielsweise aufgrund einer Naturkatastrophe Ihr Haus schnell verlassen müssen.

Die kurzfristige Liquidät ist der Bedarf, den Sie innerhalb weniger Tage bereitstellen können müssen, gegebenenfalls auch, um Ihr Girokonto für die tägliche Liquidität wieder aufzufüllen. Die kurzfristige Liquidität sollte auf jeden Fall Zinsen bringen, um damit der Inflation zumindest etwas entgegenzuwirken. Denn die Inflation verteuert beständig Ihre Lebenshaltung und verringert damit Ihr Vermögen.

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