Entscheiden nach dem Shaolin-Prinzip: Konsequenz ersetzt den Kampf – BEST OF HR | B E R U F E B I L D E R . D E

Entscheiden nach dem Shaolin-Prinzip: Konsequenz ersetzt den Kampf



Wenn Sie sich mal wieder einmal in einer wichtigen Sache unsicher sind, einfach sieben Mal tief durchatmen. Etwas arg verkürzt lautet so das Programm des Bestsellerautors Bernhard Moestl, der sein neues Buch letzte Woche in Wien vorgestellt hat. Wir haben es gelesen und für gut befunden.

Entscheiden Sie für sich! (Sonst tun es andere)

Ein neues Auto oder Urlaub mit der Familie? Für den Ausbau der eigenen Firma einen höheren Kredit aufnehmen? Mit dem Partner zusammenziehen oder doch lieber die Single-Wohnung behalten?

Es sind Entscheidungsfragen wie diese, die vielen Menschen schlaflose Nächte bereiten. Häufig selbst dann noch, wenn die Entscheidung längst getroffen wurde.

Zweifel – selbst wenn die Entscheidung längst getroffen wurde

Denn dann nagen die Zweifel: War das wirklich richtig? Mit seinem Buch „Das Shaolin-Prinzip“ will Sie Autor Bernhard Moestl ein für alle Mal von solchen Nöten befreien.

In sieben Kapiteln bereitet er den Weg für souveräne Entscheidungen in Beruf und Privatleben – ohne begleitende Zweifel, ohne nachträgliches Bedauern.

Konsequenz ersetzt den Kampf

Unterteilt ist die Anleitung in sieben Kapitel, die symbolisch für die sieben Atemzüge stehen, die der Legende nach ein Shaolin-Mönch benötigt, um eine Entscheidung bewusst und sicher zu treffen.

Am Anfang steht die Aufgabe, eine Entscheidung bewusst anzugehen, um sie nicht anderen zu überlassen. Und die Entscheidung dann ohne Wenn und Aber umzusetzen, sei es in einem einzigen Schritt oder über Zwischen-Entscheidungen.

Mit der Entschlossenheit der Shaolin-Mönche

Diese Entschlossenheit zeichnet die Shaolin-Mönche aus: „Wann immer sie sich entschlossen hatten, eine Entscheidung herbeizuführen, taten sie das bis zur letzten Konsequenz. Der Ruf, der ihnen vorauseilte, hatte bald so eine bemerkenswerte Überzeugungskraft, dass sie nicht mehr kämpfen mussten.“

Die größte Gefahr von Fehlentscheidungen liegt in der Beiläufigkeit, in der sie getroffen werden. Gewohnheit, Vorurteile oder Routine sind jedoch schlechte Ratgeber, wie Moestl belegt.

Gewohnheit als Feind guter Entscheidungen

„Denn wenn wir die Richtung niemals ändern, so sagt man in Shaolin, steht von vornherein fest, wo unser Weg enden wird.“ Ziehen Sie stattdessen genau die Fakten für Ihre Entscheidung heran, die tatsächlich Auswirkungen auf Ihre Situation haben. Vertrauen Sie auch auf Ihre Intuition.

Trotzdem gibt es keine Garantie, dass eine Entscheidung nicht auch unvorhergesehene, negative Auswirkungen liefert. Das kann selbstverständlich auch die Lehre der Shaolin nicht korrigieren.

Jede richtige Entscheidung ist das Ergebnis früherer Fehlentscheidungen

Aber Sie können von den Mönchen lernen, mit Misserfolgen und Fehlentscheidungen konstruktiv umzugehen, ohne sich selbst zu martern: „Stellt sich eine Entscheidung als falsch heraus, dann gibt es weder etwas zu relativieren noch sich schönzulügen. Dann heißt es, umgehend eine neue Entscheidung zu treffen.“

Künftig werden Sie Entscheidungen souverän treffen statt leidend ertragen, verspricht „Das Shaolin-Prinzip“. Das richtige Buch für alle, die immer wieder an scheinbar schweren Entscheidungen schier verzweifeln, kleine Alltagsentscheidungen aber so leichtfertig treffen, dass sie damit nicht selten daneben liegen.

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Hier schreibt für Sie: Oliver Ibelshäuser ist Journalist und Inhaber des Redaktionsbüros Text & Vision. Profil


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    Meistdiskutiert im letzten Monat:
  1. Bernhard Moestl

    Danke für die tolle Rezension!
    Beste Grüße

    Bernhard Moestl

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