Große Datenmengen und Entscheidungsprozesse in Unternehmen: Informieren oder dem Impuls folgen?

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26.06.2012 97 Leser 0 Debatten 352 Wörter Lesezeit: 2 Minuten, 28 Sekunden

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Jeden Tag fällt jeder von uns eine große Menge an Entscheidungen – bewusst oder unbewusst. Das gilt auch für Unternehmen, in denen Entscheidungsprozesse oftmals auf der Grundlage komplexer Informationen ablaufen oder zumindest ablaufen sollten. Wenn wichtige Informationen fehlen, kann das zu Fehlentscheidungen führen.

Falsche Informationen = falsche Entscheidungen?

Eine Studie des Forschungsunternehmens Kelton Research zeigt, dass der Grund für Fehlentscheidungen oftmals fehlende Informationen sind. Dazu befragte Kelton 543 Vorstände, Manager und IT-Entscheider aus Deutschland und 16 weiteren Ländern.

Die Studie hat untersucht, wie Unternehmen und Entscheider mit der stetigen Zunahme von Daten und Informationen umgehen. Ein Ergebnis: Deutsche Unternehmen, die bereits fehlerhafte Entscheidungen getroffen haben, geben an, dass die Daten veraltet waren (42 Prozent), zu ungenau waren (25 Prozent) oder aus fragwürdigen Quellen stammten (17 Prozent).

Wer steckt hinter der Studie?

Die Studie wurde vom Business Technologie-Services-Anbieter Avande in Auftrag gegeben. Avanade, das mehrheitlich Accenture gehört, wurde 2000 von Accenture und Microsoft gegründet und betreut Kunden weltweit.

Da Avande Services für das managen von Daten anbietet, ist es kein Wunder, dass sie eine solche Studie herausgeben. Schließlich möchte man Zeigen, wie es besser geht und bessere Entscheidungen getroffen werden können. Im Video oben äußert sich daher Tyson Hartman, Global Chief Technology Officer bei Avanade, zu den Studienergebnissen.

Alternativen zur Datenauswertung

Doch nicht immer stehen solche umfangreichen, gut aufbereiteten Informationen zur Verfügung. Kein Wunder also, dass viele Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden. Ich persönlich bin ja ohnehin eher der Bauchentscheidungs-Typ. Nur nicht lange warten, gleich die Idee umsetzen oder das Problem angehen. Zögern und Zögerer sind mir ein Graus.

Aber manchmal können intuitive Entscheidungen ganz schön in die Irre führen – dann nämlich, wenn man seinem Bauch blind vertraut. Das liegt daran, dass das angeblich gute Gefühl, dass man hat, darauf basiert, dass man etwas sieht, hört oder liest, das man schon kennt und woran das Gehirn natlos anknüpfen kann.

Wir entscheiden praktisch nach unserem gewohnten Muster – und das muss nicht grundsätzlich ideal sein. Wie mann dennoch, auch unter Zeitdruck, gute Entscheidungen trifft, dazu habe ich diesen Beitrag bei imgriff.com verfasst.

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