Die Wurzeln der LeanStartupMethode – Teil 2: Hauptsache produktiv!

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Nehmen wir beispielsweise die Empfehlung, funktionsübergreifende Teams zu bilden und ihnen die Verantwortung für die Meilensteine im Lernprozess zu über tragen, statt streng nach funktionalen Gesichtspunkten Abteilungen einzurichten.
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Funktionsübergreifende Teams oder funktionale Abteilungen?

Solche funktionalen Abteilungen wären zum Beispiel Marketing, Vertrieb, Informationstechnologie, Personalabteilungen – also alles Bereiche, in denen die Mitarbeiter für gute Leistungen in ihrem Spezialbereich verantwortlich sind.

Gleich ob Sie der Empfehlung zustimmen oder mit Skepsis begegnen, Sie beschließen, sie umzusetzen, und ich bin sicher, dass Sie ziemlich schnell die Rückmeldung von Ihren Teams bekommen, dass der neue Prozess ihre Produktivität beeinträchtigt.

Effizienz durch Durchreichen

Man wird Sie bitten, zur alten Arbeitsweise zurück zukehren, die Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bot, “ihre Effizienz” durch Mehrarbeit und Durchreichen der Aufgaben an andere Abteilungen zu erhalten.

Man kann dieses Ergebnis getrost vorhersagen, und nicht nur, weil ich es in vielen Unternehmen gesehen habe. Es handelt sich um eine klare Prognose, die sich auf die “Startphase” der LeanStartupTheorie bezieht.

Produktiv sein, heißt was geschafft haben?

Wenn Mitarbeiter daran gewöhnt sind, ihre Produktivität lokal zu messen, haben sie das Gefühl, etwas geleistet zu haben, wenn sie ihre Aufgaben einen ganzen Tag lang zu ihrer Zufriedenheit erledigen.

Während meiner Tätigkeit als Programmierer bedeutete das, acht Stunden ohne Unterbrechung zu programmieren. Wenn mir das gelang, war das für mich ein guter Tag.

Eine neue Art, die eigene Produktivität zu messen

Wenn ich dagegen durch Fragen, andersgeartete Prozesse oder, Gott bewahre, Besprechungen aus meinem Trott gerissen wurde, fühlte ich mich schlecht. Was hatte ich an solchen Tagen geschafft?

Codes und Funktionen waren greifbar für mich; ich konnte sie sehen, verstehen, darauf verweisen. Lern prozesse sind dagegen auf frustrierende Weise immateriell. Die LeanStartupMethode verlangt eine neue Art, die eigene Produktivität zu messen.

StartUps brauchen nicht produktiv zu sein

Da Neugründungen oft Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die letztlich niemand will, spielt es keine Rolle, ob sie sich an Zeit und Budgetvorgaben halten. Das Ziel eines Startups besteht darin, so schnell wie möglich heraus zufinden, was es anbieten sollte – was Kunden wollen und wofür sie bereit sind zu zahlen.

Mit anderen Worten, die LeanStartupMethode bietet eine neuartige Möglichkeit, die Entwicklung innovativer neuer Produkte zu betrachten; sie legt Wert auf kurze Zykluszeiten, Kundenrückmeldungen, eine weitgreifende Vision und hochgesteckte Ziele – und das alles gleichzeitig.


Wachstum in Lean-Start-Up’s – Teil 2: Schlanke Strukturen erhalten

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Die erste wichtige Frage vor der Umwandlung in ein schlankes Unternehmen lautet: Welche Aktivitäten sind wertschaffend und welche stellen eine Form der Verschwendung dar? Die Technik der Lean-Methode Sobald man sich darüber Klarheit verschafft hat, kann man mithilfe der Lean-Methoden … Weiterlesen →


Infografik zum Unternehmens-Wachstum: Wie können Start-Up’s überleben?

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Viele Start-Up’s haben nur ein Ziel: Möglichst schnell zu wachsen. Doch mehr als ein Drittel aller Star-Up’s scheitert in den ersten beiden Jahren. Was passiert da? Und wie funktioniert das Wachstum von erfolgreichen Unternehmen? Eric Ries hat gerade in einer … Weiterlesen →


Von einem der auszog das Fürchten zu lernen -1/3: Erlebte Feedback-Kultur

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„Nothing good ever happens when feedback is missing“ wird Steve Armstrong, Senior Vice President von Kelly Services zitiert. Feedback soll ein Geschenk sein, ein Stärkungsmittel für Produktivität und Arbeitseffizienz. Eines der wichtigsten Instrumente für erfolgreiche Entwicklungs-, Lern- und Veränderungsprozesse. Im … Weiterlesen →


Die Wurzeln der LeanStartupMethode – Teil 5: Die Leiter zum Erfolg

Eric | Ries, 31. 08. 2012:

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