Alternative Finanzierungsformen (nicht nur) für kreative Projekte: Wie geht eigentlich Crowdfunding?

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07.03.2012 52 Leser 7 Debatten 244 Wörter Lesezeit: 1 Minuten, 59 Sekunden

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Kürzlich war ich auf dem parallel zur Berlinale veranstalteten Filmcamp. In der Coachingsession, hier in voller Länge als Video, wurde sehr detailliert darüber diskutiert, wie man ein Crowdsourcing-Projekt, also digitales Fundraising auf entsprechenden Plattformen, denn nun genau angeht.

Wolfgang Gumpelmaier, Adam Daniel Mezai, Mark Dare Schmiedel und Nana Rebhan diskutierten u.a. darüber, welche Plattformen empfehlenswert seien und welches die beste Zielsumme. Als guten Richtwert z.B. für das von Nana Rebhan avversierte Tourismus-Filmprojekt gelten 15.000 Euro.

Wie geht man vor?

Für den Anfang solle man nicht zuviel Geld verlangen, das könne schnell gierig wirken. Nicht sinnvoll sind Alles-oder-Nichts-Plattformen wie Kickstarter, denn nicht immer wird die avversierte Summe auch erreicht.

Diskutiert wurde auch die Frage, wie man ein solches Projekt organisert: Z.B. reicht es nicht, einfach einen Aufruf zu starten, auch ein Trailer als Vorschau auf das geplante Werk sowie eine persönliche Videobotschaft sind sinnvoll.

Wie macht man auf sich aufmerksam?

Notwendig ist zudem eine starke Social-Media-Aktivität beim Bloggen, Facebooken, Twittern und vor allem auch bei youtube, das wegen der höheren Reichweite für solche Projekte eher empfehlenswert ist als vimeo.

Ebenso sind aber auch E-Mails und auch klassische PR sinnvolle Mittel, die man nutzen sollte. Das bedeutet allerdings, dass man von Anfang an auch Aufwand und Kosten mit der Crowdfunding-Kampagne hat und auch Hilfe braucht und gegebenenfalls Investitionen tätigen muss, um ein Video zu drehen.

Mehr Infos zur Coaching-Session gibt es hier als englischsprachiges Live-Blogging-Transkript.

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